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Keine Angst vor Kaffee

Immer wieder hört man von unterschiedlichen Seiten, daß Kaffee nicht gut ist, insbesondere dann, wenn man Herzerkrankungen oder Bluthochdruck hat.

Nunmehr hat eine Studie gezeigt, dass der Genuss von 500mg Koffein selbst bei Patienten, die an Herzrhythmusstörungen oder einer Herzmuskelschwäche leiden, keinen negativen Einfluß hat. Hierbei entsprechen 500mg Koffein, je nach Kaffeesorte und Zubereitungsform, mindestens 5 Tassen Kaffee, wobei es auch deutlich mehr sein können.

In einer Studie, die jetzt im JAMA Intern. Med. veröffentlich wurde (2016; Epub Oct 17) wurden Probanden entweder 500mg Koffein oder 5 Tassen entkoffeinierten Kaffee zu trinken gegeben. Die Versuchspersonen litten an Herzmuskelschwäche und hatten alleine schon deshalb ein hohes Risiko für Herzrhythmusstörungen. In der anschliessenden Beobachtungszeit zeigte sich kein Effekt auf das Herz. Selbst unter Belastung waren keine Herzryhtmusstörungen erkennbar.

Daher ist einmal mehr widerlegt, dass wir dem Kaffee meistens eine zu große Bedeutung auf die vegetativen Vorgänge in unserem Körper beimessen.

Lassen Sie sich ihren Kaffee schmecken.