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Mal wieder Vitamin D

Wofür hat es nicht schon alles herhalten müssen, dass (arme) Vitamin D. Bei postmenopausalen Frauen haben wir es gegeben, um die Osteoporose zu unterdrücken, bis festgestellt wurde, es verhindert diese als Primärprävention nicht, sondern führt eher noch zu einer erhöhten Sturzneigung mit erhöhtem Frakturrisiko.

Dann wurde im Winter diskutiert, ob es weniger Erkältungen verursacht. Was auch nie ganz zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte.

Jetzt soll es helfen Asthmaanfälle zu reduzieren. Hierzu wurde eine Metaanalyse durchgeführt, die neun andere Studien zusammenfasst und auswertet. Hierbei konnte gezeigt werden, dass Vitamin D das Ausmaß von Asthmasymptomen und/oder Asthmaanfälle vermindern kann. Allerdings raten die Autoren der Studie dennoch zur Vorsicht und dämpfen die eventuelle Euphorie. Nicht sicher war nämlich, ob die Atemwegsbeschwerden mittels Vitamin-D-Gabe nur bei den Patienten verbessert werden konnte, die sowieso schon zu niedrige Vitamin-D-Spiegel hatten oder generell bei allen Patienten. Hier sind weitere Untersuchungen notwendig.

(http://www.evidentlycochrane.net/vitamin-d-asthma/)