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Mit Schluckauf in die Notaufnahme? Ein Arzt packt aus

Ein sehr schöner Bericht über den Zustand der Notaufnahmen in deutschen Krankenhäusern sowie deren Ursachen, war heute bei web.de zu lesen. Den entsprechenden Artikel können Sie unter diesem Link direkt aufrufen und nachlesen.

Kurz und fast nebensächlich ist auch erwähnt, dass die modernen Möglichkeiten des Internets die Patienten häufig eher verunsichern als sie zu beruhigen, was auch dazu beiträgt, dass man mit scheinbaren Banalitäten doch lieber schnell zum Arzt geht, um es abklären zu lassen. Und gerade am Wochenende und Feiertags bedeutet schnell eben Notfallambulanz der Krankenhäuser. Dabei haben die allermeisten Erkrankungen durchaus einige Tage Zeit, um in Ruhe abgeklärt werden zu können.

Da auch ich schon seit Beginn meiner Niederlassungstätigkeit dazu beitragen wollte, die in den Notaufnahmen und im Rettungsdienst tätigen Kollegen zu entlasten, führe ich oftmals auch sehr kurzfristige und an den Tagesrandzeiten angesiedelte Sprechstunden sowie Hausbesuche durch. Diese sind zwar nicht immer in meinem online Terminkalender zu finden, aber ein Anruf in der Praxis lohnt sich hier sehr. Die telefonisch erreichbare Mitarbeiterin ermöglichst bei dringenden Fällen meistens noch kurzfristig eine Terminmöglichkeit. Mir ist zwar klar, dass dieses nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und keine spürbare Entlastung der Notfallambulanzen im Krankenhaus bringen wird. Aber wenn alle anderen Kollegen auch so denken und die Patienten möglicherweise auch bis zum nächsten Tag auf einen Termin warten, dann sollte sich etwas zum positiven ändern können.