“Es verdichten sich die Studienhinweise, dass Long COVID oft mit andauernder Entzündung des Gehirns einhergeht.” Kann man eigentlich auch ohne Long COVID irgendwie andauernde Entzündung des Gehirns bekommen? Wenn man den aktuellen Post von Lauterbach auf seinem Twitter Account ansieht, dann kann man irgendwie nur zu dem Schluß kommen, da muß irgendwie eine Entzündung anderen Auslösers entstanden sein.


Quelle: Twitter Account Lauterbach

 

Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass COVID Gehirnentzündungen auslösen kann. Es gibt hier schon durchaus Untersuchungen, dass das passieren kann, was, so habe ich einmal gelesen, die Geruchs- und Geschmacksstörungen erklären könnte. Über wirklich dramatische Verläufe diesbezüglich habe ich allerdings noch nichts gelesen.
Also ich finde nicht verwunderlich, dass er so etwas schreibt. Mehr als erstaunt hat mich aber, dass sich die Hinweise hierzu verdichten, wenn man dann den von ihm angefügten Link anklickt.

Da gelangt man zu einer “Studie” die mehr als eine Einzellfalluntersuchung als eine Studie zu bezeichnen ist und bei der keinesfalls (!) von einer Verdichtung von Hinweisen gesprochen werden kann. In dieser Untersuchung wurden zwei (2!!) Patienten im Schädel-PET (eine spezielle Untersuchungsmethode) untersucht. Bei der einen Person handelt es sich um eine Frau in den späten 50zigern, bei der anderen Person um einen Mann Mitte 60. Das ist schon der Brüller, dass die Altersangaben für eine Studie so unpräzise sind. Aber bei zwei untersuchten Patienten von einer Verdichtung von Hinweisen zu sprechen entbehrt jedweder Grundlage.
Aber wenn schon 2 Patienten zu einer Verdichtung von Hinweisen führen, wie hält man es dann mit den Hinweisen von schweren und schwersten Nebenwirkungen der mRNA-Impfung? Da verdichten sich nicht nur die Hinweise sondern liegen handfest vor.
Die “Studie” schlägt dann aber Vollendes dem Faß den Boden aus, wenn man weiterliest und erfährt, dass es ganze drei (3!!) Patienten aus einer Kontrollgruppe gibt.

Ich muß ehrlich sein. Da konnte ich dann nicht mehr weiterlesen.
Nichts gegen Einzelfallpublikationen. Die gibt es immer wieder, sind teilweise sehr interessant und notwendig. Das aber als eine Verdichtung von Hinweisen auf irgendetwas vom Bundesgesundheitsminister zu erfahren ……

Ich für meinen Teil lasse es an dieser Stelle mal gut sein.