Corona greift das Gedächtnis an

Es wurde bereits in der Vergangenheit darüber berichtet, dass Corona das Gedächtnis angreift und als Folge Menschen über Gedächtnisstörungen klagen. Mir ist zwar noch kein Patient damit untergekommen aber das heißt noch lange nicht, dass es nicht so ist.

Jetzt habe ich aber einen ganz untrüglichen Beweis, dass es auf jeden Fall so sein muß. Die Autorin Kristin Kielon, die im MDR scheinbar für den Faktencheck zuständige ist, muß dramatisch an Corona erkrankt gewesen sein und hat schlimme Langzeitfolgen davon getragen.  Anders ist ihr Bericht, in dem sie doch tatsächlich schreibt: “Dass wir solche Schlagzeilen in dieser Form nicht von Grippe-Wellen kennen, dürfte schon ein Hinweis darauf sein, dass Covid-19 und die Influenza sich nur schwer vergleichen lassen.” nicht zu erklären. Da ich nicht davon ausgehe, dass ein Reporter einer öffentlich rechtlichen Medienanstalt nicht recherchieren kann, kann es nur mit einer massiven Coronaerkrankung und den Spätfolgen erklärt werden. Gerne bin ich bereit dieser Reporterin in Ihrer Recherche etwas zu helfen.

Weiterhin stelle ich der vermutlich durch Corona geschädigten Reporterin noch ein paar entsprechende Links zur Verfügung:

2015
Grippewelle – Am Rande der Erschöpfung
Grippewelle – Krankenhäuser überlastet

2017
Grippewelle sorgt für überlastete Kliniken
Kliniken schließen wegen Überlastung ihre Notaufnahmen
Grippepatienten landen auf der Intensivstation
Grippewelle in Hessen: Viele Kliniken sind überfüllt
Grippewelle rollt: München leidet unter Influenzavirus!

2018
Grippe überfordert Krankenhäuser: Influenza-Patienten liegen auf den Fluren
Krankenhäuser stoßen an Kapazitätsgrenzen
Grippewelle trifft USA härter als Europa
Intensivstationen meldeten: Nichts geht mehr
Grippewelle ebbt nicht ab
Grippewelle: Platznot in Krankenhäusern – Gefahr für die Notfallversorgung?

Sind wir ehrlich. Damit ist doch der gesamte Faktencheck einfach nur hinfällig.

Abschliessend bleibt mir nur übrig, Frau Kielon möglichst bald vollständige Genesung zu wünschen.

Author Info

Dr. med. Matthias Keilich