Die WHO veröffentlicht seit 2015 in der VigiAccess Datenbank gemeldete potenzielle Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfstoffen und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich.
Ich habe Ihnen einmal ein paar, wie ich finde wichtige Impfungen und ihre dazu gemeldeten Nebenwirkungen herausgesucht. In meinen Augen macht es keinen Sinn, hier die Nebenwirkungen der Impfung gegen die Japanische Enzephalitis aufzuführen oder gegen Dengue-Fieber, da dieses bei uns extremst selten verimpft wird.

Weiterhin zu beachten ist, dass in der Tabelle teilweise Impfstoffe aufgeführt werden, die es so bei uns (nicht mehr) gibt, z.B. den reinen Impfstoff gegen Masern oder bei der Erfassung der gemeldeten Nebenwirkungen teilweise ein switch von Lebendimpfstoffen zu Totimpfstoffen (Polio) stattgefunden hat. Dennoch gibt die Übersicht der VigiAccess Datenbank eine schöne Übersicht über alle gemeldeten Nebenwirkungen der Impfungen wieder.

Hier die tabellarische Übersicht:


Datenquelle: VigiAccess Datenbank

Nun ist diese Aussage noch nicht wirklich aussagekräftig, da möglicherweise die Impfung gegen Ebola (eigentlich auch unsinnig, da bei uns nicht verimpft wird) oder die Impfung gegen Tollwut eventuell erst seit ganz kurzer Zeit auf dem Markt sein könnten und damit natürlich nicht soviel Nebenwirkungen wie bei der Covid-19 Impfung (lf. Nr. 13) erzielen können. Deshalb muß die Liste konsequenterweise um den Zeitraum der Jahre erweitert werden, in denen die Nebenwirkungen erfasst wurden. Und gleich anschliessend macht es dann natürlich auch Sinn, die Anzahl der Nebenwirkungen pro Jahr auszurechnen. Nur so ergibt sich ein objektives Bild. Daher habe ich die Tabelle um die entsprechenden Spalten im Folgenden ergänzt:


Datenquelle: VigiAccess Datenbank

Ich habe einmal versucht, die Nebenwirkungen pro Jahr graphisch darzustellen. Es ist unsinnig, dieses zu versuchen, da folgende Grafik hierbei herauskommt:

Ich finde, dass schlägt im wahrsten Sinne des Wortes, dem Fass den Boden aus. Selbst die reaktogenste Impfung, d.h. die Impfung, die am meisten Nebenwirkungen verursacht und auch immer wieder genau deshalb kritisch in der Fachpresse besprochen wird, ob man überhaupt hiergegen impfen soll und wenn ja wen und wann, ist die Impfung gegen die Gürtelrose (Herpes Zoster). Sie kann in der Tat heftigste Nebenwirkungen auslösen, was ich selbst bei einer Patientin schon erlebt habe. Aber selbst diese extrem reaktogene Impfung verursacht 99% weniger Nebenwirkungen als die Impfung gegen Covid-19. Und alle aufgeführten Nebenwirkungen der entsprechend anderen Impfstoffe sind nicht so schwerwiegend und teilweise tödlich, wie die der Coronaimpfungen (Erhöhtes Thromboserisiko nach Corona-ImpfungKind stirbt nach Corona-ImpfungCorona-Impfung: Risiko einer Herzmuskelentzündung besonders bei Männern).

Nun ließe sich ja noch darüber diskutieren, ob nicht diese schweren, schwersten und teilweise tödlichen Nebenwirkungen bei der Coronaimpfung zu akzeptieren wären. Meinem Verständnis nach wären sie das, wenn die Coronainfektion so derartig tödlich wäre, dass die erfassten Nebenwirkungen in der VigiAccess Datenbank das geringe Übel seien und vor allem die Infektionssterblichkeit bei Corona überproportional hoch wäre.
Die Infektionssterblichkeit bei Corona beträgt weltweit zwischen 0,15 und 1,5%. In den westlichen Ländern liegt sie im Schnitt bei den unter 70 Jährigem bei 0,05% und darüber im Schnitt bei 0,5% (Studie von J. Ioannidis im WHO Bulletin veröffentlicht). Die Infektionssterblichkeit der Influenza liegt im Schnitt bei 0,4%, die der Lungenentzündung, in Abhängigkeit des Erregers, zwischen 20 und 50% und die Infektionssterblichkeit bei Tetanus zwischen 20 und 80%.

Ich finde, die Coronaimpstoffe sprengen im wahrsten Sinne des Wortes zumindest den grafischen Rahmen.