Die Tage war es in der Tagesschau zu lesen, dass es mehr Hitzetote geben soll.

 


Quelle: Tagesschau

 

Aus mehreren Gründen ist dieses totaler Unsinn.

1.) Es gibt keine Hitzetoten.

 

Man kann bei Hitze sterben, so wie man auch beim Tee sterben kann. Deshalb gibt es aber keine Teetoten. Nur die Unterscheidung mit/an/bei ist ja seit Corona nebensächlich. Außer man macht Leichenschaudienst. Würden wir dort Hitzetote eintragen, müßten wir uns sehr schnell diesbezüglich erklären, wenn wir Hitze als ursächliche Todesursache in den Leichenschauschein eintragen würden, denn dieses gibt es nun eben einfach mal nicht als ursächliche Todesursache.

2.) Angeblich sterben zwischen 55.000 und 72.000 Menschen an den Folgen von Hitzewellen. Dass das nicht möglich ist, haben wir eben gesehen. Aber die Zahlen sind, da natürlich niemand in Folge von Hitzewellen sterben kann, nicht gezählt sondern, wie der Bericht aber erst sehr weit unten ganz kurz beschreibt, geschätzt.
Wenn ich also schätze, dass Sie am Bronchialkarzinom sterben werden, ist das ungefähr so zuverlässig wie die Schätzung von Hitzetoten.

Überprüfen wir einmal die objektive Aussage in der Nachricht, die da lautet: “In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Todesfälle aufgrund von Hitze um rund 30 Prozent gestiegen”. Objektiv nachprüfbar ist die Aussage, es würde in den letzten 20 Jahren mehr Todesfälle geben. Sehen wir uns das einmal an, ob das stimmt oder bereits hier der Unsinn einsetzt.

 


Quelle: Statista

Stimmt. In den letzten 20 Jahren sind pro 1.000 Einwohner die Todeszahlen um rund 30% gestiegen. Diese Aussage stimmt also. Daraus lässt sich aber keinesfalls schliessen, dass diese irgendwie im Zusammenhang mit der “Hitze” stehen würden.
Mein Kritikpunkt ist bei solchen Zahlen auch immer, man muß nur den Betrachtungszeitraum so wählen, wie man es möchte, damit die eigenen Zahlen untermauert werden, meistens zu kurz. Deshalb lassen Sie uns den Anstieg der letzten 20 Jahre doch einmal in einem Zeitraum ab 1950 betrachten. Da sehen wir dann folgende Entwicklung.

 


Quelle: Statista

 

Oh Wunder. Sie sind gestiegen. Aber in einem Zeitraum von 20 Jahren. Welche “Hitzekatastrophe” gab es denn in den 20 Jahren von 1950 bis 1970, von der niemand berichtet? Die Antwort ist einfach: keine. Also sehen wir ganz eindeutig, wir haben einen Anstieg in den letzten 20 Jahren, wie wir ihn bereits schon Jahrzehnte zuvor hatten. Das Sterben ist also ein auf und ab, so wie die Geburtenraten auch. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Menschen sterben, mal mehr, mal weniger.

Bei den Hitzetoten ist es aber vermutlich genau so, wie mir vor kurzem eine gute Freundin geschrieben hat, was ich an dieser Stelle gerne einfach nur zitieren möchte: “Wer an Krankheit glaubt, über deren Vorhandensein allein ein Test entscheidet glaubt auch an Schätzungen zu Hitzetoten.”

Ich frage mich daneben auch immer, wieso ist Afrika noch nicht ausgestorben, die Wiege der Menschheit? Dort ist es im Durchschnitt, je nach Region, bis zu 15 – 20 Grad wärmer als bei uns und die Menschen dort leben und das schon seit Beginn an. Ich habe noch nie gehört, dass Afrika droht auszusterben, ganz im Gegenteil. Da kommt ja unweigerlich die Frage auf, was sind die Europäer nur für Weicheier. Die sterben lieber bei ein paar heißen Tagen als zu überleben.

Abschliessend kann ich Sie beruhigen. Derzeit wird es ziemlich schwer mit dem Sterben. Weder haben wir Grippewelle, noch Hitzewellen, noch sonst irgend einen Zustand, der von den Apokalyptikern gerne heraufbeschworen wird. Aber am Maifeiertag soll es schönes Wetter geben. Also Vorsicht! Ein querfliegender Stein, der Sie von so einem steinewerfenden Chaoten am Kopf treffen könnte, könnte ernsthafte Verletzungen, bis hin zu tödlichen Verletzungen, hervorrufen.