Vorweg schicken möchte ich gleich zu Beginn, dass dieses KEINE Impfaufklärung im rechtlichen Sinne darstellt. Diese kann es aus unterschiedlichen Gründen hier nicht geben, schon alleine deshalb nicht, weil es Ihnen nicht möglich ist, Rückfragen zu stellen, die ich Ihnen beantworten könnte. Es handelt sich bei meinem heutigen Post eher um ein Impfupdate, neue Erkenntnisse und Informationen zu den Coronaimpfungen und Hinweise, wie eine ärztliche Aufklärung, insbesondere vor einer Impfung, stattzufinden hat.

Es gibt inzwischen mindestens einen Bericht, dass nicht ausführlich genug im ethischen Sinne und nicht rechtskonform im juristischen Sinne, insbesondere bei der Impfung mit einem der beiden neuen “Impfstoffe” gegen Corona aufgeklärt und informiert wird: https://reitschuster.de/post/corona-impfung-fliessbandarbeit-am-produkt-mensch/
Die Vermutung, dass nicht richtig aufgeklärt wird, hatte ich im privaten Kreis bereits vor einigen Tagen geäußert, da die Aufklärung vorab einer Impfung  immer wieder zu Überraschungen in meiner Praxis führt. Ich kläre vor jeder Impfung entsprechend auf und habe schon mehrfach gehört, dass Patienten hierüber überrascht waren, so wurden sie noch nie aufgeklärt. Wenn die ärztliche Impfaufklärung schon bei Standardimpfungen mangelhaft ist, kann sie bei neuen “Impfungen” vermutlich nicht plötzlich überwältigend gut sein.

Daher möchte ich Ihnen die neuesten Erkenntnisse und notwendigen Voraussetzungen einer Impfaufklärung heute etwas näher bringen.

Als erstes muß bei einer Impfaufklärung darüber aufgeklärt werden, was eine Impfung überhaupt ist; weshalb dieses notwendig ist, werden Sie im Anschluß gleich feststellen.
Im Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG) ist in § 2 Begriffsbestimmungen unter 9. die Schutzimpfung wie folgt definiert: “die Gabe eines Impfstoffes mit dem Ziel, vor einer übertragbaren Krankheit zu schützen”.
Flexion von DocCheck definiert eine Impfung wie folgt: “Unter einer Impfung versteht man die Gabe von Impfstoffen (Vakzine) oder Immunseren mit dem Ziel, den Organismus gegen eine Infektionskrankheit zu immunisieren.”
Das ist alles noch recht unkonkret. Ganz konkret ist eine Impfung (vaccine) auf den Seiten der WHO definiert. Hier heisst es: “When you get a vaccine, your immune system responds.” Wenn Sie eine Impfung bekommen, reagiert Ihr Immunsystem und zwar direkt auf den verimpften Stoff.

Wie verhält es sich bei der “Impfung” mittels des neuen mRNA-“Impfstoffes” von BioNTech/Pfizer und auch Moderna? In einem der vorherigen Beiträge habe ich ausführlich über die mRNA-Technologie geschrieben. An dieser Stelle sei diese noch einmal kurz zusammengefasst. Bei dieser neuen Technologie wird ein Stück des genetischen Bauplans für die Bildung des Spike-Proteins des SARS-CoV-2 in den menschlichen Körper durch intramuskuläre Injektion eingebracht. Hieraufhin passiert erst einmal gar nichts. Auf keinen Fall aber wird das Immunsystem mit irgendeiner Antwort reagieren. Deshalb handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Impfung sondern um die Anwendung allenfalls eines Medizinproduktes, welches jedoch als dieses überhaupt nicht zugelassen ist. Nach Einbringung der mRNA in den Muskel, wandert diese in die menschlichen Körperzellen ein. Ihre eigenen Zellen bilden dann das Spike-Protein des SARS-CoV-2 und entlassen dieses in die Umgebung. Dieses Spike-Protein wird dann von Ihrem Immunsystem als fremd erkannt und es wird eine entsprechende Immunantwort ausgelöst. Somit handelt es sich bei der mRNA-“Impfung” um eine Technik, die ihren eigenen Körper dazu veranlasst einen Impfstoff zu bilden.

Jetzt verstehen Sie, weshalb ich Impfstoff im Zusammenhang mit der mRNA-Technologie korrekterweise stets in Anführungszeichen setze. Ein bisschen verhält es sich hier wie beim Blinddarm. Der Laie, häufig auch Ärzte, sprechen von einer Blinddarmentzündung, was jedoch eine Caecitis, ein extremst seltenes Krankheitsbild darstellt und meint den Appendix und die Appendizitis. Ich möchte jedoch folglich richtigerweise auch weiterhin die Impfung im Zusammenhang mit der mRNA-Technologie in Anführungszeichen setzen.

Die Impfaufklärung muß immer individuell, situationsbezogen und vor allem persönlich erfolgen. Alleine schon aus diesem Grund kann dieser Post hier keine Impfaufklärung im rechtlichen Sinne sein. Persönlich heisst aber auch, dass Massenaufklärungen nicht zulässig sind. Persönlich bedeutet ganz klar im 1:1 Gespräch. Schon wenn ein Arzt zwei Personen gleichzeitig aufklärt, ist es keine rechtlich zulässige Impfaufklärung mehr und man könnte vermutich juristisch dagegen vorgehen. Es gibt Erzählungen, gerade aus einigen Altenheimen, dass dort sogenannte Massenaufklärungen durchgeführt wurden, was rechtlich nicht zulässig wäre.
Weiterhin werden rechtlich die sogenannte Sicherungsaufklärung (therapeutische Aufklärung) von der Selbstbestimmungsaufklärung unterschieden.
Die Sicherungsaufklärung ist in §630c Abs. 2 BGB ganz klar definiert. Hier heisst es: “Der Behandelnde ist verpflichtet, dem Patienten in verständlicher Weise zu Beginn der Behandlung und, soweit erforderlich, in deren Verlauf sämtliche für die Behandlung wesentlichen Umstände zu erläutern, insbesondere die Diagnose, die voraussichtliche gesundheitliche Entwicklung, die Therapie und die zu und nach der Therapie zu ergreifenden Maßnahmen.” Kurz gesagt hat die Sicherungsaufklärung die Funktion den zu Impfenden über die Impfung zu informieren.
Die Selbstbestimmungaufklärung ist in §630e Abs. 1 BGB ebenfalls ganz deutlich definiert. Hier heisst es: “Der Behandelnde ist verpflichtet, den Patienten über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären. Dazu gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie. Bei der Aufklärung ist auch auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können.” Kurz gesagt hat die Selbstbestimmungsaufklärung die Funktion den zu Impfenden über Nutzen, Risiken und alternative Möglichkeiten aufzuklären, so dass er anschliessend in der Lage ist, über Behandlung (in diesem Fall Impfung) oder Nicht-Behandlung zu entscheiden. Wichtig ist darüber hinaus, dass die Aufklärung, entsprechend §630e Abs. 2 BGB, so erfolgt, dass sie für den Patienten verständlich ist UND auf jeden Fall erfolgen muß!. Ein Aufklärungsverzicht ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch an strenge sogenannte 
Eindeutigkeits- und Erklärungsbedingungen geknüpft, auf die ich im Rahmen der Impfaufklärung hier nicht weiter eingehen möchte.

Sowohl die Sicherungs- als auch die Selbstbestimmungsaufklärung muß sich jeweils an dem Stand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse orientieren, d.h. also auch, zu einer Aufklärung gehört es, Ihnen mitzuteilen, was wir NICHT wissen, dieses aber spätestens auf Nachfrage Ihrerseits auszuführen. Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ergeben sich, insbesondere bei neuen Technologien, auch erst im Laufe der Anwendung, die dann jeweils in die entsprechenden Aufklärungen mit einfliessen müssen. 

Somit hat eine Impfaufklärung bei einer “Impfung” gegen COVID-19 wie folgt auszusehen.

Es gibt eine (Atemwegs-)Erkrankung, die erstmalig im Jahr 2019 beim Menschen beschrieben wurde. Ausgelöst wird sie durch das sogenannte SARS-CoV-2, welches über Aerosole, dass heisst Schwebeteilchen in der Luft, übertragen wird. Nicht jeder, der sich damit infiziert, erkrankt automatisch an einer COVID-19 Erkrankung, gegen die die “Impfung” entwickelt wurde.  Selbst wenn Sie nach einer SARS-CoV-2 Infektion erkranken sollten, bezeichnet COVID-19 nicht zwingend einen schweren oder gar tödlichen Verlauf. Es beschreibt lediglich eine Erkrankung jedweden Ausmaßes. Die meisten COVID-19 Erkrankungen verlaufen relativ unspektakulär und können ambulant behandelt werden. Bei denen, die stationär aufgenommen werden müssen, verläuft die Erkrankung jedoch auch nicht zwingend tödlich. Häufig werden Patienten stationär aufgenommen, um schnellstmöglich reagieren zu können, falls sich der Gesundheitszustand verschlechtern sollte oder um sie, bei einer starken Lungenentzündung, der Haupterkrankungsausprägung eines schweren COVID-19 Verlaufs, mit Sauerstoff über eine Nasensonde zu versorgen. Die IFR (Infection Fatality Rate = Infizierten Verstorbenen Anteil), also der Anteil der Verstorbenen im Verhältnis zu den Infizierten beträgt derzeit (Stand 09.02.2021) 2,7% (62.156 Verstorbene bei 2.291.924 Infizierten, lt. Dashboard des RKI). Allerdings muß ausgeführt werden, dass dieses nicht die tatsächliche IFR ist, da wir die Durchseuchungsrate der Bevölkerung nicht kennen, die jedoch enorm wichtig ist und die IFR valide berechnen zu können.. Wissenschaftliche Arbeiten gehen von einer IFR um die 0,2% aus, was der einer schweren Influenzaepidemie entspricht.

Die IFR unterliegt jedoch einer deutlichen Altersabhängigkeit sowie Vorerkrankungsabhängigkeit. Je älter erkrankt eine infizierte Person ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung letal verläuft auch, weil die Vorerkrankungswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter steigt. Weiterhin ist, wie bei jedem Atemwegsinfekt, bei Menschen mit einer Lungenerkrankung ein letaler, also tödlicher Verlauf, wahrscheinlicher als bei anderen Vorerkrankungen.
Sollten Sie nicht zu der Gruppe gehören, die einen wahrscheinlich höheren letalen Verlauf bei einer Infektion zu erwarten hat, so können alle unterschiedlichen Erkrankungszustände bei Ihnen auftreten. Angefangen bei leichten grippalen Infektsymptomen bis hin zu einer schwerer verlaufenden Lungenentzündung. Die Therapie einer COVID-19 Erkrankung ist, unabhängig ob stationäre oder ambulant behandelt wird oder werden muß, so wie bei allen viralen Atemwegserkrankungen, rein symptomatisch. Es gibt keine kausale Therapie, die die ursächlichen Krankheitserreger behandeln könnte.
Nach überstandener Erkrankung können darüberhinaus teilweise noch Symptome für eine längere Zeitdauer vorhanden sein. Patienten berichteten hierbei über folgende Symptome:

  • körperliche Abgeschlagenheit
  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • vermehrter Haarausfall
  • Gedächtnisstörungen
  • Schlafstörungen
  • Angst oder Depression.

Eine erste Arbeit gibt an, dass darüber berichtet wurde, dass die Beschwerden, so sie überhaupt auftreten, bis zu 6 Monaten nach einer Erkrankung noch beschrieben wurden. Wie häufig es zu einem sogenannten Post-COVID-Syndrom kommt, ist bislang ebenfalls noch unklar. Erste Veröffentlichungen beschreiben in 10 – 20% der COVID-19 Fälle das eine oder andere Spätsyndrom.

Aktuell hat die Pharmaindustrie zwei Stoffe zur Verfügung gestellt, die ihm Rahmen einer bedingten Zulassung für 1 Jahr zugelassen wurden und zu einer indirekten Immunisierung gegen die Coronainfektion führen sollen. Je nachdem womit Sie “geimpft” werden sollen, ist an dieser Stelle auf den BioNTech/Pfizer oder Moderna zu verweisen.
Beiden Stoffen gemein ist jedoch, dass es sich um ein mRNA Medizinprodukt handelt. Dieses kann intramuskulär appliziert werden. Anschliessend wandert die applizierte mRNA in ihre körpereigenen Zellen und veranlasst diese, das charakteristische Merkmal des Coronavirus, das Spike, selbst zu produzieren. Das so von ihren Körperzellen produzierte Spike wird anschliessend in die Umgebung entlassen und führt zu einer Immunreaktion im Körper, so als ob Sie sich mit dem Virus infiziert hätten. Der Körper fängt hieraufhin an, entsprechende Abwehrzellen zu bilden, die Sie vor einer SARS-CoV-2 Infektion im Fall der Fälle schützen soll. Bei klassischen Impfstoffen ist ein wesentlicher Aspekt der jahrelangen Forschung unter anderem darin begründet, dem Körper soviel von dem Erreger oder Erregerteil zuzuführen, dass es nicht zu einer überschiessenden Immunreaktion des Körpers kommt aber auch eben gerade nicht zu einer zu schwachen Immunreaktion, durch die im Fall der Fälle kein ausreichender Schutz gegeben wäre. Wichtig ist somit, dem Körper gerade soviel Erreger oder Erregerteil zuzuführen, dass dieser adäquat und selbstbestimmt die Immunreaktion darauf auslösen kann. Im Rahmen der mRNA-Technologie wird Ihrem Körper der Bauplan für die Erstellung des Spike direkt zugeführt. Anschliessend produzieren die Zellen das Spike in einer Menge, die der Körper nicht selbst steuern kann, da die Zellen solange das Spike produzieren, solange die mRNA in ihrem Körper vorhanden ist. Die körpereigene Harmonisierung zur Bildung entsprechender Antikörper im Verhältnis des zugeführten Krankheitserregers ist durch die mRNA-Technolgie vollständig ausgeschaltet. 

Kommt bei Ihnen die mRNA-Technologie von Moderna zum Einsatz, so ist aus der Zulassungsstudie bekannt, dass sich die Zahl der SARS-CoV-2 Infektionen durch eine “Impfung” um 174 reduziert. Von 14.134  in der Zulassungsstudie “geimpften” Probanden haben 11 anschliessend noch eine SARS-CoV-2 Infektion erlitten. In der Vergleichsgruppe waren es von 14.073 Probanden noch 185. Somit haben Sie ein um 1,23% verringertes absolutes Risiko, nach einer “Impfung” nicht mehr an einer SARS-CoV-2 Infektion zu erkranken. Dieses bezeichnet man als absolute Risikoreduktion, die so auch im ARZNEIMITTELBRIEF 2021,  55, 01 beschrieben wurde. Die 95% Risikoreduktion, die Sie möglicherweise manchmal gelesen haben, beschreibt die relative Risikoreduktion und eignet sich nicht, um die individuelle Risikoreduktion nach einer Impfung nicht mehr an SARS-CoV-2 zu erkranken, zu beschreiben. Hingegen eignet sie sich sehr gut, um über eine vermeintlich hohe Schutzwirkung die Verkaufszahlen eines Produktes zu erhöhen. Sollte die mRNA-Technolgie von BioNTech/Pfizer zum Einsatz kommen, so sieht die Schutzwirkung deutlich geringer aus. Von 18.198 Probanden, die im Rahmen der Zulassungsstudie von BioNTech/Pfizer eine “Impfung” erhalten haben, haben sich anschliessend noch 8 mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert. In der Kontrollgruppe waren es von 18.325 Probanden noch 162. Somit beträgt die absolute Risikoreduktion nach Einsatz der mRNA-Technologie von BioNTech/Pfizer 0,84% nicht mehr an einer SARS-CoV-2 Infektion zu erkranken. Grundsätzlich besteht allerdings eine insgesamt sehr niedrige Wahrscheinlichkeit sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, wie beide Studien, unabhängig von der Gruppe, gezeigt haben. Ihn der BioNTech/Pfizer Zulassungsstudie betrug das Infektionsrisiko sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren über alle Gruppen hinweg 0,47% und in der Moderna Zulassungsstudie 0,69%. 

Die Zulassungsstudien für die mRNA-Technolgie sowohl von BioNTech/Pfizer als auch von Moderna umfasst eine sehr große Studienpopulation für ein “Impfprodukt”. In der BioNTech/Pfizer Zulassungsstudie wurden insgesamt 36.523 Probanden eingeschlossen und ausgewertet, die in etwas gleich auf die beiden Gruppen (mRNA-Technologie vs. Placebo) aufgeteilt waren. In der Moderna-Studie waren es 28.207 eingeschlossene und schlußendlich ausgewertete Probanden, die in etwa gleich auf beide Gruppen verteilt waren.
Sollten Sie > 64 Jahre alt sein, so sollten Sie erfahren, dass in der Zulassungsstudie von BioNTech/Pfizer insgesamt 7.728 Personen (= 21.26%) in dieser Alterskategorie vertreten waren. In der Zulassungsstudie von Moderna waren es insgesamt 7.512 Personen (= 24.75%). Sind Sie sogar >80 Jahre, so kann über die Wirksamkeit der “Impfung” nichts verlässliches mehr ausgesagt werden, da die Population der >80 Jährigen in beiden Studien nur unzureichend vertreten waren (Quelle: ARZNEIMITTELBRIEF 2021, 55, 01)

Bedingt durch die “Impfung” kann es, direkt im Anschluss an die “Impfung” zu folgenden “Impf”reaktionen kommen:

Sehr häufig (d.h. ≥ 1 von 10 Personen): Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Schüttelfrost, Fieber, Schwellung an der Injektionsstelle

Häufig (d.h. ≥ 1 von 100 bis ≤ 1 von 10 Personen): Übelkeit, Rötung an der Injektionsstelle

Gelegentlich (d.h. ≥ 1 von 1.000 bis ≤ 1 von 100 Personen): Lymphknotenschwellung, Schlaflosigkeit, Schmerzen in den unteren Extremitäten, Unwohlsein, Juckreiz an der Injektionsstelle

Selten (d.h. ≥ 1 von 10.000 bis ≤ 1 von 1.000 Personen): akute periphere Gesichtsnervenlähmung

Nicht abschätzbar (in den jeweiligen Zulassungsstudien) hinsichtlich der Häufigkeit waren die Vorkomnisse: schwere allergische Reaktion und Überempfindlichkeitsreaktionen.

Innerhalb der Woche nach der “Impfung” traten bei ¾ der Personen lokale Reaktionen an der Applikationsstelle auf und bei mehr als der Hälfte der Probanden kam es zu einer systematischen unerwünschten Arzneimittelreaktion (Quelle: ARZNEIMITTELBRIEF 2021, 55, 01). Aufgrund dieser Reaktionen ist die Verträglichkeit der beiden “Impfstoffe” eher als mäßig im Vergleich zu anderen Impfungen zu betrachten.

Hinsichtlich der Dauer einer bestehenden Immunität nach Applikation einer der beiden mRNA-Stoffe kann man derzeit keine verlässlichen Aussagen tätigen. Bekannt ist lediglich, dass über min. 3 Monate eine Immunität vorliegt. Dieses ist dem extrem kurzen Nachbetrachtungszeitraum nach einer “Impfung” mit einem der beiden Technologien geschuldet, da hier der Nachbetrachtungszeitraum nicht länger als 3 Monate war. Hingegen wissen wir, dass nach einer durchgemachten COVID-19 Erkrankung auf jeden Fall eine deutlich längere Immunität besteht, möglicherweise eine lebenslange, wofür es jedoch noch keine entsprechenden Beobachtungen gibt.
Hinsichtlich der Wirksamkeit der mRNA-“Impfung” können bisher keine verlässlichen Aussagen über den Schutz getroffen werden. Grundsätzlich gibt es drei Schutzmöglichkeiten, die durch eine Impfung immer entstehen können:

  1. Im Fall einer Infektion erkranken Sie nicht mehr an der entsprechenden Erkrankung aufgrund der Impfung.
  2. Im Fall einer Infektion erkranken Sie nicht mehr so schwer an der entsprechenden Erkrankung aufgrund der Impfung.
  3. Es wird eine sterile Immunität erzeugt, d.h. im Falle einer Infektion können Sie weder an der Erkrankung erkranken noch können Sie eine andere Person anstecken.

Idealerweise erreicht man durch eine Impfung eine sterile Immunität, also den letzten Punkt. Bei der mRNA-“Impfung” mittels eines der beiden derzeit zugelassenen Stoffe entsteht nach derzeitigen Erkenntnissen keine sterile Immunität. Bedingt hierdurch könnten Sie zu einer großen Gefahr für diejenigen werden, die, so sie sich mit dem Virus aufgrund eines Kontaktes mit Ihnen infizieren, daran ernsthaft erkranken könnten und möglicherweise sterben könnten. Sie selbst werden auf jeden Fall nach einer “Impfung” entweder nicht mehr so schwer oder im Idealfall gar nicht mehr an einer COVID-19 Erkrankung erkranken. Denn Sie selbst merken, aufgrund der “Impfung” nicht mehr, wenn Sie sich mit dem Virus infizieren, können es aber weiterhin uneingeschränkt weitergeben.

Da eine Impfaufklärung auch immer die aktuellen Erkenntnisse, die nach Zulassung eines Impfstoffs bekannt werden, mit enthalten muß, muß Ihnen im Rahmen einer Aufklärung auch mitgeteilt werden, dass es inzwischen weitergehende Erkenntnisse über die Reaktionen, die durch die Verabreichung der mRNA-Technolgie auftreten, gibt.
Bis zum 29.01.2021 wurden in den USA insgesamt 27,88 Mio. “Impfungen” durchgeführt. Hierbei kam es zu insgesamt 14.405 unerwünschten Reaktionen (=0,05%), wie die folgende Abbildung zeigt:

Quelle: https://www.medalerts.org/vaersdb/findfield.php?TABLE=ON&GROUP1=CAT&EVENTS=ON&VAX=COVID19

In Deutschland wurden im Zeitraum bis zum 17.01.2021 1,21 Mio. “Impfungen” durchgeführt. Nach Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts gingen dort bis dato 2.629 unerwünschte Reaktionsmeldungen ein, wovon 145 schwere Nebenwirkungsfälle waren. In 21 Fällen wurde über Todesfälle berichtet. Das sei mehr als aufgrund der statistischen Wahrscheinlichkeit unter natürlichen Bedingungen zu erwarten wäre, aber offenbar «nicht signifikant». Es ist davon auszugehen, dass es noch deutlich mehr “Impf”reaktionen gegeben hat, die jedoch aufgrund der zu erwartenden Reaktionen (siehe oben bei den Häufigkeitsangaben der “Impf”reaktionen) nicht gemeldet wurden. 

Weltweit sind inzwischen bei 1 auf 1 Mio. “Impfungen” anaphylaktische Reaktionen beschrieben. Damit lösen die beiden derzeitigen mRNA-“Impfstoffe” 10mal häufiger Allergien aus als andere Impfstoffe, was als extrem oft zu bezeichnen ist. Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) teilte für die USA sogar eine Anaphylaxie-Inzidenz von 11 auf 1 Millionen “Impfungen” mit.  (Quelle: ARZNEIMITTELBRIEF2021, 55, 01).
Aufgrund dieser enorm hohen Anaphylaxierate hat Kalifornien die Applikation des Präparates von Moderna vorerst gestoppt, bis weitere Erkenntnisse vorliegen. Insgesamt wird immer wieder davon berichtet, das hunderte von “Geimpften” aufgrund von auftretenden Problemen im Zusammenhang mit der “Impfung” die Notaufnahmen aufsuchen.
Auch über vermehrte Todesfälle in deutlich zeitlichem Zusammenhang mit der mRNA-“Impfung” wird in sehr vielen Fällen weltweit berichtet, weshalb Norwegen die Impfung bei Älteren mit Vorerkrankungen, die überproportional häufig auffallend oft nach einer “Impfung” verstorben sind, für zumindest sehr riskant bezeichnet hat.  Weitere Todesfälle in direktem zeitlichen Zusammenhang mit einer mRNA-Applikation werden aus Portugal u.a. bei einer 41 Jährigen Frau berichtet.
In Schweden ist es bereits wenige Tage nach dem Beginn der “Impfung” zu einem ersten Todesfall eines 84 jährigen Seniorin gekommen.
Auch in Deutschland sind bis zum 14.01., also knapp 2,5 Wochen nach Beginn der mRNA-Applikation, beim Paul-Ehrlich-Institut 10 Todesmeldungen, die vermutlich im Zusammenhang mit der Impfung eingegangen, und derzeit überprüft werden.

Auf jeden Fall sollte das Nutzen-Risiko-Verhältnis kritisch für jeden einzelnen abgewogen werden.

Wenn Sie bis hier hin im Text gekommen sind, so sind, ohne die einführenden Erklärungen, gut und gerne 16 Minuten für die “Impf”aufklärung vergangen. Real dürfte für eine Aufklärung für eine neue Technologie, die am Menschen eingesetzt wird, vermutlich 20 – 25 Minuten Aufklärungszeit nötig sein, denn sicherlich haben Sie jetzt eine ganze Menge Fragen, die es zu beantworten gilt. Bis heute (09.02.21) sind 3,51 mRNA-Technologien appliziert worden. Bei der angegebenen durchschnittlichen Aufklärungszeit, die eher sehr vorsichtig geschätzt ist, da in Altenheimen deutlich mehr Zeit hierfür pro Person aufgewendet werden muß, müßten bisher 70,2 Mio. Aufklärungsminuten aufgewendet worden sein, was einer Aufklärungszeit von 401 Jahren entspricht, so 8h jeden Tag (Montag – Sonntag durchgehend) aufgeklärt werden würde. Nun klärt nicht nur 1 Arzt alleine auf sondern es gibt selbstverständlich mehrere Ärzte. In Deutschland soll es nach offiziellen Angaben 400 “Impf”zentren geben, in denen seit 8 Wochen “geimpft” wird. Um die 70,2 Aufklärungsminuten in dieser Zeit ableisten zu können, müssten wir 2.606 Ärzte haben, die über die “Impfung” aufklären. Somit hätte jedes Impfzentrum 6,5 Ärzte von Montag – Sonntag 8h lang beschäftigt, um entsprechend adäquat aufzuklären.
Als Arzt, der auch im Brandenburgischen Land, wo ein enormer Ärztemangel herrscht, praktiziert und darüberhinaus den Ärztemangel in Deutschland kennt, ist die Vorstellung, dass wir insgesamt 2.606 Ärzte hätten, die, bei einer Arbeitslosenquote unter Ärzten von annähernd 0% nur drauf gewartet haben, endlich einen Job zu bekommen, selbst bei größter Vorstellungskraft absolut unrealistisch.