Heute hatte ich eine Patientin in meiner Praxis deren Sohn arbeitet in einem “Impf”zentrum in Berlin. Sie erzählte mir was ihr Sohn ihr erzählte. Es herrscht das blanke Chaos in den “Impf”zentren, zumindest in Berlin. Aber aus anderen Bundesländern hört man identisches. Es scheint so, dass nichts, aber auch rein gar nichts, was diese Regierung anfasst auch nur annähernd gelingt.

Schon immer habe nicht nur ich als Hausarzt die Frage gestellt, wieso nicht wir Hausärzte von Anfang an in die “Impfungen” zumindest einbezogen wurden. Immerhin kennen wir:

1.) unsere Patienten am besten, wissen also, wer möglicherweise von einer “Impfung” profitieren könnte oder wer besser nicht “geimpft” werden sollte

und

2.) schaffen wir es seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten, jedes Jahr wieder binnen maximal 3 Monaten (Ende September bis Anfang Dezember)  ungefähr 25 Millionen Menschen gegen Grippe zu impfen.

Das aber, so scheint es, war nie gewollt, dass möglichst zielführend und vor allem effektiv “geimpft” wird. Den ansonsten hätte man es uns ja übertragen.
Als Argument, weshalb es uns nicht übertragen wurde, gab und gibt es immer wieder die entkräftbaren Argumente, dass:

1.) das Handling des “Impfstoffes” schwierig sei, weil er zusammengemischt werden müsste und er bei -60 bis -80°C gelagert werden müsste
2.) es nicht genügend “Impfstoff” zur Verfügung stünde und somit eine ungleiche Verteilung daraus resultieren würden.

Beide Argumente können so derartig leicht entkräftet werden, dass diese keinesfalls der Grund für den Aufbau von zentralen “Impf”zentren sein können.

1.) Beispielsweise der Impfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR) wird in 2 Flaschen geliefert. In dem einen ist ein Trocken-Tab enthalten, der die abgeschwächten Erreger enthält. In dem zweiten Fläschen die Lösung, mit der der Tab aufgelöst werden muß, bevor er verimpft werden kann. Bei dem “Impfstoff” von BioNTech/Pfizer enthält ein Fläschen die Trockensubstanz, welche mit einem Lösungsmittel zusammengebracht und aufgelöst werden muß, damit der Stoff entsteht, der verabreicht werden kann. Die Lösung, mit der die Trockensubstanz verdünnt werden muß ist täglich zigfach eingesetzte physiologische Natriumchloridlösung (NaCl 0,9%). So ziemlich alles und jedes Medikament in der Medizin kann mit NaCl aufgelöst, verdünnt und verabreicht werden. Es gibt hier nur wenige Ausnahmen.
Das Handling ist also keinesfalls schwieriger als wir es von anderen echten Impfungen kennen.
Ein Ultratiefkühlschrank, der Temperaturen bis -80°C aufrechterhalten kann, kostet knapp 4.700,-€, wenn man einen einzelnen kauft.
In Deutschland gibt es ca. 55.000 Hausärzte. Wäre irgendjemandem daran gelegen, dass zügig und möglichst breit “geimpft” wird, so hätte man lieber jedem Hausarzt einen Ultratiefkühlschrank kostenlos zur Verfügung gestellt, als auch nur ein einziges Impfzentrum aufzubauen. Derzeit gibt es in Deutschland ungefähr 400 “Impf”zentren. Jedes “Impf”zentrum kostet pro Monat etwa 1,8 Millionen Euro. Wenn man jedem der 55.000 Hausärzte einen Ultratiefkühlschrank “geschenkt” hätte, so würde dieses, unverhandelt, eine Summe von etwa 2,5 Mrd.€ ausmachen. Alle Impfzentren zusammen kosten pro Monat 720 Mio.€. Somit hätte sich die kostenlose Verteilung eines Ultratiefkühlschranks an jeden Arzt, der gerne einen für “Impfungen” hätte haben wollen, nach spätestens 4 Monaten amortisiert und es wäre an uns gelegen Flächendeckend zu “impfen”, so es denn gewollt wäre.  Und das wir binnen 4 Monaten locker alle hätte “impfen” können, die es gerne gewollt hätten, dass zeigen wir ja jedes Jahr mit der Influenzaimpfung aufs Neue.
Somit ist dieses ein rein vorgeschobenes, nicht haltbares Argument.

2.) Das nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht, wird nicht dadurch besser, indem “Impf”zentren für eine horrende Summen  aufgebaut werden. Viel mehr führt die Knappheit, so es denn überhaupt eine gibt, die nicht politisch verursacht ist, zu noch unsinnigeren Argumenten eines “Impf”zentrum. Wozu sollte dieses aufgebaut werden, wenn es anschliessend, aufgrund von Versorgungsengpässen, noch nicht einmal genutzt werden kann? Wir Hausärzte können auch noch andere Dinge machen und sind sowieso da.
Also auch das Argument zählt nicht.

Gelegentlich liest man dann noch andere Argumente, die ebenfalls, bei genauer Betrachtung, entkräftbar sind.
Da ist dann zu lesen, dass der “Impf”stoff tiefgekühlt gelagert werden muß, wozu viele Praxen die Möglichkeit nicht hätten. Dieses betrifft dieses lediglich den “Impf”stoff von BioNTech/Pfizer und nicht den von AstraZeneca, der in einem normalen -20°C Tiefkühlschrank gelagert werden kann. Und die Rechnung mit den Ultratiefkühlschränken habe ich Ihnen oben aufgeführt. Also ist das keinesfalls haltbar als Argument.
Es gäbe Sicherheitsbedenken, da in den “Impf”stoffzentren die Behörden immer wüssten, wo wieviel “Impf”stoff ist. Genau das ist vielmehr das Problem. Die Behörden möchte die totale Überwachung gewährleisten und vorbereiten. Allerdings funktioniert das auch beim niedergelassenen Arzt oder glauben Sie, die Bundesopiumstelle wüsste nicht zu jedem Zeitpunkt wie viele Btm-Rezepte und Morphin oder vergleichbare Ampullen und Tabletten ich in meinem Praxistresor aufbewahre? Natürlich weiß sie das und das ist auch gut so. Also auch das Sicherheitsbedenkenargument ist völlig aus der Luft gegriffen.
Manchmal geht es auch um “Impf”gerechtigkeit. Welcher Hausarzt sollte “Impf”stoff bekommen und welcher nicht? Was ist da anders als in einem “Impf”zentrum? In einem Landkreis gibt es beispielsweise 4 “Impf”zentren und 400 “Impf”dosen. Somit bekommt jedes “Impf”zentrum 100 “Impf”dosen. Was ist daran jetzt anders, als wenn es in einem Landkreis 1.500 Hausärzte gäbe und 30.000 “Impf”dosen? Dann bekommt jeder Hausarzt 20 “Impf”dosen. Wieso entsteht durch ein “Impf”zentrum mehr “Impf”gerechtigkeit? Das Argument kann ich ebenfalls überhaupt nicht nachvollziehen.
Und schlußendlich wird von einem großen logistischen Aufwand gesprochen. Wird der durch ein “Impf”zentrum kleiner? Hier müssen erst einmal Stellflächen angemietet werden. Dann müssen Hallen aufgebaut werden. Anschliessend muß die Technik installiert werden. Danach muß Personal rekrutiert werden, es müssen Verträge geschlossen werden und die Abläufe müssen organisiert werden. Glauben Sie ernsthaft, dass das alles bei mir in der Praxis notwendig und vor allem neu ist? Seit dem ich die Praxis habe, seit nunmehr 6 Jahren, funktioniert genau das bei der Medikamentenbestellung, bei jeder Untersuchung, bei jeder Impfung. Wo ist denn der logistische Aufwand da noch groß? Es ist alles eingespielt und funktioniert hervorragend.

Insgesamt sehen Sie, es gibt keine objektiv nachvollziehbaren und ehrlichen Gründe, weshalb man die “Impfung” nicht durch die Hausärzte durchführen lässt. Es müssen vollständig andere Gründe als die aufgeführt sein. Aber welche?

 

Falls Sie sich fragen, weshalb ich im Zusammenhang mit der “Impfung” gegen Corona “Impfung” immer in Anführungszeichen gesetzt habe, dann lesen Sie bitte diesen Post von mir. Hier erkläre ich es Ihnen ausführlich, dass es sich nicht um einen “Impfstoff” sondern um eine mRNA-Technolgie handelt, die nicht die Definition eines Impfstoffes erfüllt.