Die Schutzwirkung der Coronaimpfungen mit dem Impfstoff von BioNTech, Moderna und AstraZeneca wurde in einer Kohortenstudie jetzt über mehr als 9 Monate untersucht. In der Studie wurden 1.684.958 Personen untersucht, die mit einem der genannten Impfstoffe geimpft wurden. Als Vergleichsgruppe wurde eine Gruppe Ungeimpfter herangezogen. Untersucht wurden symptomatische Infektion und schwerer Covid-19 Verläufe (Krankenhausaufenthalt oder 30-Tage-Sterblichkeit nach bestätigter Infektion). Der Beobachtungszeitraum lief vom 12. Jan. bis 04. Okt. 2021.

Herausgekommen sind erschreckend geringe und kurzfristige Schutzwirkungen der Impfung.
Die Wirksamkeit des BioNTech Impfstoffs betrug ursprünglich 92% im Zeitraum 15. – 30. Tage (½ – 1 Monat) nach der Impfung, sank auf 47% im Zeitraum 121. – 180. Tage (4. – 6. Monat) ab und ab dem 211. Tag (7.Monat) konnte überhaupt keine Wirksamkeit gegen eine symptomatische Infektion oder einen schweren COVID-19 Verlauf nachgewiesen werden.
Die Wirksamkeit für den Moderna Impfstoff ging etwas langsamer zurück, betrug ab dem 181. Tag (6. Monat) noch 59%.
Die Wirksamkeit des AstraZeneca Impfstoffes war insgesamt niedriger und nahm auch deutlich schneller ab. Ab dem 121. Tag (4. Monat) konnte hier keine Wirksamkeit gegen eine symptomatische Infektion oder einen schweren COVID-19 Verlauf mehr nachgewiesen werden.

Insgesamt zeigte sich, dass bei Männern und Älteren die Wirksamkeit insgesamt niedriger war und schneller zurückging. Hinsichtlich schwerwiegender Infektionen nahm die Wirksamkeit von ursprünglich 89% vom 15. – 30. Tag (½ – 1 Monat) auf 42% ab dem 181. Tag (6. Monat) vor allem Männern, Älteren, Gebrechlichen und Personen mit Vorerkrankungen ab.

Zusammenfassend zeigte die Studie, dass die Wirksamkeit maximal bis zum 7. Monat nachweisbar ist, jedoch nicht bei Männern, älteren gebrechlichen Personen und Personen mit Begleiterkrankungen.

Eine 50%-tige Wirksamkeit in der Medizin zeigt, dass hier das Ergebnis einer Untersuchung, ebenso gut gewürfelt werden kann, da das Ergebnis vom Zufall abhängt. Bei einer Therapie verhält es sich ebenso. Eine 50%-tige Wirksamkeit ist rein zufällig wirksam, jedoch nicht auf die Therapie zurückzuführen.
Bei <50%-tige Wirksamkeit lassen die Ergebnisse einer Untersuchung keinerlei Rückschlüsse mehr auf irgendetwas zu. Ebenso wird eine Therapie mit einer <50%-tigen Wirksamkeit als nicht sicher wirksam angesehen, da die Wahrscheinlich, dass der Zufall zur Veränderung des Status, Heilung geführt, größer ist als die Wahrscheinlichkeit, dass dieses auf die Therapie zurückzuführen ist.