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Krankheit gegoogelt – krank geworden

Ist es eigentlich hilfreich, wenn man krank ist, die Symptome, die man hat, zu googeln, um dann zu wissen, welche Erkrankung man hat?

Grundsätzlich kann man das nicht pauschal beantworten.

Es gibt Menschen die googeln ihre Erkrankung bzw. ihre Symptome und werden dann erst recht krank bzw. erkranken schwerer als es ohne die Recherche im Internet gewesen wäre. Ebenso verhält es sich, wenn Menschen vor der Einnahme von Tabletten die Packungsbeilage lesen. Häufig führt dieses zu vermehrten und schwereren Nebenwirkungen.

Erhoffen sich Menschen von einer medizinischen Therapie einen Nutzen, so tritt dieser oftmals auch ein. Man nennt dieses gelegentlich Plazeboeffekt. So hat beispielsweise die Homöopathie und die Akupunktur einen deutlichen Plazeboeffekt. Menschen erhoffen sich durch diese Maßnahmen Erleichterung oder Besserung ihrer Beschwerden, obwohl diese wissenschaftlich überhaupt nicht nachweisbar ist.

Umgedreht kann es sein, dass man etwas weiß und davon noch kränker wird, als man es sowieso schon ist. Hierbei spricht man von einem Nocebo-Effekt.

Wichtig ist die grundsätzlich unterschiedliche Individualität. Menschen die eher furchtsam sind und sich leicht verunsichern lassen, neigen eher zum Nocebo-Effekt als Menschen, die eher weniger furchtsam sind und ein vorhandenes Risiko sachlicher bewerten können.

Einen schönen verständlichen Artikel mit einigen weitergehenden Tips zur Krankheits- und Symptomrecherche im Internet finden Sie unter dem folgenden Link: https://web.de/magazine/gesundheit/nocebo-effekt-krankheiten-googeln-recht-krank-33585980

 

Bleiben Sie mir gesund und fragen lieber Ihren Arzt als das Internet.

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