Lauterbach hat Corona. Das ist ärgerlich. Zumindest für ihn. Mir ist es völlig egal.

Wenn ich Sie gegen Tetanus oder Tollwut impfe und sie anschliessend, bei Tetanus innerhalb von 10 Jahren, bei Tollwut innerhalb von 2 – 5 Jahren, eine Verletzung haben und zu mir in die Praxis kommen oder von einem tollwütigen Tier gebissen werden, verhindert die Impfung sehr wirksam und zuverlässig einen schweren Verlauf. Ich würde in diesem Fall eventuell Ihr Wunde reinigen, sie ggf. chirurgisch versorgen, verbinden und Sie beruhigt nach Hause schicken. Dafür haben wir Impfstoffe, das uns nichts passiert, im Fall der Fälle.
Impfstoffe sind gut, hilfreich und ein Seegen der modernen Medizin. 

Auf die mRNA-Technologie (zu dieser Technologie wird es demnächst einen extra Artikel geben) zu vertrauen wäre scheinbar ein riesen Fehler, wie uns Lauterbach gerade vormacht, denn diese bietet vermutlich nur einen allenfalls geringen Schutz. Noch nicht einmal gegen die relativ harmlose Omikronvarianten scheint die mRNA-Technologie einen Schutz zu bieten. Wie wir nicht nur aus dem Artikel in der Welt erfahren, ist Lautbach an Omikron erkrankt und sein Ministerium lässt uns wissen, dass es ihm gut gehe und er nur leichte Symptome habe. Das freut mich für ihn, wozu dann aber weitere Maßnahmen, auf die ich gleich zu sprechen komme, notwendig werden, erschließt sich überhaupt nicht.

Lauterbach ist vierfach geimpft. Wann zuletzt, darüber schweigt sich das Ministerium auf eine Anfrage allerdings großzügig aus.
Nun ist bei Omikron nicht zu erwarten, dass es einen irgendwie schwierigen, komplikationsträchtigen Verlauf haben könnte, wenn man nicht sowieso schon zu den absoluten Risikopatienten gehört. Ich habe derzeit zig Patienten in der Praxis, die vermutlich an der Omikronvariante erkrankt sind und alle einen harmlosen aber lästigen Verlauf haben, auch welche im Alter von Lauterbach.

Wie Lauterbach weiterhin angibt, nimmt er Paxlovid zur Vermeidung von Komplikationen. Hä? Das verstehe ich jetzt nicht. Wieso das denn? Er ist an Omikron, einer relativ harmlosen aber lästigen Variante erkrankt und es geht ihm gut und und auch er hat nur leichte Symptome.
Lassen Sie uns einmal die Möglichkeiten durchgehen, die sich hieraus ergeben, insbesondere auch, weil in der Fachinformation zu Paxlovid steht: “Paxlovid wird angewendet zur Behandlung einer Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) bei Erwachsenen, die keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen und ein erhöhtes Risiko haben, einen schweren COVID-19- Verlauf zu entwickeln.” Woher weiß Lauterbach, dass er ein erhöhtes Risiko hat, einen schweren COVID-19 Verlauf zu entwickeln oder sind es ganz andere Tatsachen, die ihn dazu verleiten, Paxlovid zu nehmen?
Hier könnten dann folgende Möglichkeiten irgendwie plötzlich recht plausibel erscheinen, finde ich:

1.) Lauterbach ist ein Risikopatient, d.h. er hat so schwere Erkrankungen, von denen er bisher nichts erzählt hat. Das braucht er natürlich nicht, nur die Frage ist dann, ist er als Gesundheitsminister geeignet?  Denn dieser Job ist ja nicht gerade einfach und mit enorm viel Verantwortung verbunden.

2.) Lauterbach ist ein Risikopatient für einen schweren Verlauf, selbst bei einer Infektion mit der Omikronvariante. Wenn er aber selbst viermal geimpft ist, dann geht er davon aus, dass er einen schweren Verlauf erleiden könnte und nimmt Paxlovid, weil er der mRNA-Technologie kein bisschen vertraut.
In der EPAR zur Comirnaty heisst es: “Comirnaty 30 micrograms/dose concentrate for dispersion for injection is indicated for active immunisation to prevent COVID-19 caused by SARS-CoV-2 virus, in individuals 12 years of age and older.” (Comirnaty 30 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung ist für die aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19, verursacht durch das SARS-CoV-2-Virus, bei Personen ab 12 Jahren angezeigt.). Wenn man also der mRNA-Technologie vertraut, dann schützt diese vor einem COVID-19 Verlauf ganz generell, also sowohl vor einem leichten als auch einem schweren Verlauf. Wozu nimmt dann Lauterbach noch Paxlovid ein?

3.) Die vierte mRNA-Technologieapplikation liegt so lange zurück, dass sie bereits keinen Schutz mehr entfalten kann. Dann macht es natürlich auch Sinn, dass Lauterbachs Ministerium auf die Anfrage der Berliner Zeitung, wann dieser das vierte Mal die mRNA-Technologie erhalten hat, keine Auskunft gibt. Jetzt ist auch zu verstehen, dass der aktuelle Gesetzesentwurf von Lauterbach und Buschmann vorsieht, dass nur noch “frisch Geimpfte” drei Monate lang bei einer eventuell Maskenpflicht diese in Innenräumen nicht mehr tragen müssen.
Damit wird mal wieder eine Verschwörungstheorie war, das es natürlich niemals ein Impfabo geben wird. Wir erinnern uns, initial sollte ein Piks völlig ausreichen. 


Quelle: Kölner Stadtanzeiger

 

4.) Es ist vollständig egal, wann und wie oft er mit der mRNA-Technologie behandelt wurde. Diese bietet niemals einen Schutz gegen einen schweren Verlauf. Daher nimmt Lauterbach vorsorglich Paxlovid ein. Wieso muß man dann aber überhaupt noch irgendjemanden die mRNA-Technologie applizieren? Sollte diese dann nicht sofort vom Markt genommen werden, denn sie erfüllt überhaupt nicht das, was sie vorgibt zu erfüllen? Nebenbei würden damit das Nutzenverhältnis bei Null liegen und bereits eine einzige Nebenwirkungen wurden den Nutzen soweit übersteigen, dass ein solches Präparat eigentlich niemals eine Zulassung hätte erhalten dürfen.

5.) Durch die Anwendung der mRNA-Technologie wird das Immunsystem so derartig kaputt gemacht, dass bei einer anschliessenden Infektion mit SARS-CoV-2, egal welcher Variante, immer ein schwerer Verlauf zu erwarten ist. Deshalb nimmt Lauterbach Paxlovid ein. Unabhängig davon, würde sich durch diese Variante mal wieder eine Verschwörungstheorie als wahr erweisen.

Ich persönlich finde das alles sehr suspekt, was Lauterbach da so treibt und mir persönlich zeigt es, dass es bei neuen Technologien in der Medizin immer gut ist, erst einmal abzuwarten, was passiert, denn gerade mit dieser Technologie ist ja schon sehr viel schlechtes passiert. Möglicherweise muß man dann auch einmal ein paar Jahre abwarten.

Auf jeden Fall bin ich sehr froh, wenn ich das so sehe, dass ich immer sehr zurückhaltend diesbezüglich war, denn das macht alles überhaupt keinen Sinn.