Lauterbach hat wohl vor kurzem gesagt: “Im Kriegsfall muß jeder Arzt wissen was zu tun ist.” Als ich das hörte, fragte ich mich spontan, wieso im Kriegsfall. Worauf will Lauterbach da hinaus?
Dann hörte ich, was Lisa Eckhart dazu sagte: “Karli, das wäre auch im Normfall schön.”

Da dem nichts mehr hinzu zufügen ist, erinnere ich an dieser Stelle gerne (vor allem die Kollegen) noch einmal daran, was ein jeder Arzt wissen sollte und sich aus der Berufsordnung für Ärzte sowie dem Genfer (Ärzte-)Gelöbnis ergibt:

  1. Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten wird mein oberstes Anliegen sein. (Genfer (Ärzte-)Gelöbnis)
    Dafür muß ich als Arzt über Therapiemaßnahmen, Nebenwirkungen, Studienerkenntnisse informiert sein. Anders kann ich die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patienten nicht als oberstes Anliegen schützen. Erkenntnisse daraus müssen dann zwingend sein, dass eine medizinische Maßnahme, ganz egal welche, nie nebenwirkungsfrei sein kann. 
  2. Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren. Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren. (Genfer (Ärzte-)Gelöbnis)
    Ein Punkt aus dem Genfer (Ärzte-)Gelöbnis, der durchaus zu interpersonellen Konflikten führen könnte, die ich an dieser Stelle gar nicht weiter ausführen möchte. Wichtig ist mir die grundsätzliche Autonomie und Würde eines Patienten. Diese, vor allem Erstes, ist nur dann gegeben, wenn der Patient umfänglich aufgeklärt und informiert wurde, wozu wiederum ärztlicherseits die Ausführungen unter Punkt 1. ausschlaggebend sind.
  3. Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten. (Genfer (Ärzte-)Gelöbnis)
    Ich möchte die Kollegen eindringlich an diesen Punkt erinnern, die Patienten wegen ihrer politischen Zugehörigkeit aus der Praxis werfen oder ihres Glaubens (auch im übertragenen Sinne). 
  4. Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen. (Genfer (Ärzte-)Gelöbnis)
    Da mögen sich einige nochmal daran erinnern, bevor sie andere denunzieren, verunglimpfen oder anzeigen, insbesondere wenn diese eine andere Meinung zu den Coronamaßnahmen hatten, die sich bekanntermaßen aufgrund der RKI Files zwischenzeitlich fast durchgehend als richtig herausgestellt haben. 
  5. Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen. (Genfer (Ärzte-)Gelöbnis)
    HERR LAUTERBACH! Es gibt KEINE nebenwirkungsfreie medizinische Behandlung. Die hat es nie gegeben und sie wird es auch nie geben können! Dieses muß man als Arzt wissen!
  6. Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden. (Genfer (Ärzte-)Gelöbnis)
    Eine hehre Vorstellung, die und da verstehe ich einige Kollegen durchaus, die Anderes erfahren haben, schwer konsequent umzusetzen ist, wenn man mit Praxis- und möglicherweise Hausdurchsuchungen versucht wurde, auf Linie zu bringen.
  7. Aufgabe der Ärztinnen und Ärzte ist es, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern, Sterbenden Beistand zu leisten und an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken. (Berufsordnung der Ärzte)
    Diese Punkte finden sich bisher so auch alle im Genfer (Ärzte-)Gelöbnis wieder und sind uneingeschränkt zu unterschreiben, wie ich finde. 
  8. Ärztinnen und Ärzte üben ihren Beruf nach ihrem Gewissen, den Geboten der ärztlichen Ethik und der Menschlichkeit aus. Sie dürfen keine Grundsätze anerkennen und keine Vorschriften oder Anweisungen beachten, die mit ihren Aufgaben nicht vereinbar sind oder deren Befolgung sie nicht verantworten können. (Berufsordnung der Ärzte)
    Ich frage mich noch immer, wie man mit ärztlicher Ethik und der Menschlichkeit auch nur annähernd Menschen mit fast  ungeprüften Gen- und Zelltherapeutika behandeln konnte und dieses dann auch noch mit den Aufgaben der Ärzte vereinbar ist. 
  9. Sie haben dabei ihr ärztliches Handeln am Wohl der Patientinnen und Patienten auszurichten. Insbesondere dürfen sie nicht das Interesse Dritter über das Wohl der Patientinnen und Patienten stellen. (Berufsordnung der Ärzte)
    Wie konnte man, wenn man dieses befolgt, in Impfzentren arbeiten?

    Quelle: Business Insider

    Quelle: Google Suche “Durchschnittsgehalt arzt”

  10. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, die ihnen aus ihrer ärztlichen Behandlungstätigkeit bekannt werdenden unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und bei Medizinprodukten auftretende Vorkommnisse der zuständigen Behörde mitzuteilen. (Berufsordnung für Ärzte)
    Wie viele “Impfnebenwirkungen” im Zusammenhang mit der Gen- und Zelltherapie gegen Corona wurden doch gleich noch einmal gemeldet?

    Quelle: Cicero

     

  11. Jede medizinische Behandlung hat unter Wahrung der Menschenwürde und unter Achtung der Persönlichkeit, des Willens und der Rechte der Patientinnen und Patienten, insbesondere des Selbstbestimmungsrechts, zu erfolgen. Das Recht der Patientinnen und Patienten, empfohlene Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen abzulehnen, ist zu respektieren. (Berufsordnung für Ärzte)
    Gilt das eigentlich auch für Geburtshilfe?

    Quelle: Süddeutsche Zeitung

    Ich könnte dieses noch eine ganze zeitlang weiterführen, möchte Sie aber an dieser Stelle nicht langweilen oder überfordern. Den Link zur Berufsordnung für Ärzte sowie das Genfer (Ärzte-)Gelöbnis habe ich Ihnen oben eingefügt, so dass Sie alles selbst weiter nachlesen können.