Wenn Sie die Seiten der Mönchengladbacher Tafel aufrufen, aus welchen Gründen auch immer, dann würde ich es verstehen, wenn sie anschliessend weinend in meinem Wartezimmer sitzen.


Quelle: Mönchengladbacher Tafel

 

Man lässt also scheinbar lieber die Leute verhungern, als ihnen Essen zu geben, wenn sie nicht die ideologischen Vorstellungen der Tafelbetreiber in Mönchengladbach vertreten.
Mir fällt mal wieder wenig bis gar nichts zu dieser Diskriminierung ein.

Scrollen Sie weiter nach unten auf der Homepage der Mönchengladbacher Tafel, dann erfahren Sie doch ernsthaft, vermutlich ohne, dass irgendjemand von denen auch nur ansatzweise errötet oder vor Scham und Dreistigkeit im Boden versinkt, dass die “Tafel-Landschaft” vielfältig ist, dass man eine “soziale Einrichtung” ist und das man “bedürftige Menschen” unterstützt.


Quelle: Mönchengladbacher Tafel

Ich bin absolut sicher, genau dasselbe behauptet Kim Jong-un und Xi Jinping auch. Wenn Sie genau das tun, was diese Machthaber in ihrem eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen als vielfältig, sozial und bedürftig (stets natürlich nur in ihrem Sinne und in Kombination) sind. Dann dürfen Sie am kulturellen und sozialen Leben in Nordkorea und China teilnehmen, bekommen Unterstützung und dürfen einkaufen gehen bzw. bekommen Essen, falls Sie es sich nicht selbst leisten können sollten. Falls Sie dieses jedoch nicht im Sinne der Machthaber sind, dürfen Sie verhungern.

Nicht genug damit, dass man von Menschen verlangt, sich für etwas zu entscheiden wenn sie überleben wollen, was sie, aus möglicherweise gut nachvollziehbaren Gründen, weil es zu massiven und tödlichen Nebenwirkungen kommen kann, überhaupt nicht möchten, ist die Begründung, weshalb man vor diesem Menschen verachtenden Verhalten nicht zurückschreckt so derartig unterirdisch, um nicht zu sagen widerwärtig und dumm, dass mir die Worte dafür fehlen.
Die Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel Monika Bartsch lässt doch ernsthaft verlauten: “Wir haben sehr viele ältere Mitarbeiter, und wir möchten sie schützen”. Das finde ich absolut honorig. Verlangen Sie eigentlich auch von allen, die zu Ihnen kommen wenn es regnet, dass sie einen Regenschirm dabei haben, damit die älteren Mitarbeitern nicht nass werden und sich nicht erkälten?
Eigentlich hatte ich gehofft, dass wir über diesen unsäglichen Unsinn hinweg wären, verstanden hätten, nachdem nun mehr selbst das RKI nicht mehr von einem Fremdschutz durch die Impfung ausgeht, dass so etwas nicht mehr zu lesen ist. Aber nein. Ich werde immer wieder eines Besseren belehrt. Die Menschen, zumindest in Teilen wozu Fr. Bartsch definitiv auch gehört, scheinen so unterirdisch dumm zu sein, dass es mir die Sprache verschlägt.

Nun unterstellen wir einmal, dass wirklich noch jemand glaubt, die Impfung würde einen Fremdschutz darstellen. Fr. Bartsch gehört scheinbar ganz eindeutig dazu. Gut, man kann ja alle Erkenntnisse leugnen und die Impfung fordern in seinem beschränkten Horizont. Aber wenn man dann doch die Impfung fordert, weil sie ja einen ach so guten Fremdschutz gegenüber den älteren Mitarbeitern gewährleistet, wieso bitte fordert man dann noch “(…) einen tagesaktuellen Test (…)”, “(…) um Waren bei der zweimal pro Woche stattfindenden Ausgabe im Nordpark zu erhalten.”? Die Impfung der zu Ihnen kommenden Bedürftigen schützt doch die älteren Mitarbeitern so gut, dass gerade die Impfung gefordert wird. Da benötige ich doch keinen weiteren Test. Oder bringt die Impfung doch keinen Fremdschutz, um den tagesaktuellen negativen Test doch noch zu fordern? Wieso dann aber aber wird nicht grundsätzlich ein tagesaktuell negativer Test, völlig unabhängig vom Impfstatus von allen gefordert?
Bei einigen muß man wirklich noch Intelligenz mitbringen, um auf ein erträgliches Intelligenzmaß knapp über 0 zu kommen. Fr. Bartsch scheint ganz offensichtlich zu dieser Spezies dazu zu gehören.

Fr. Bartsch, ich helfe gerne kurz weiter:
Einatmen …. Ausatmen … kurz Luft anhalten (heißt 3 Sek. – das ist auf der Uhr 3 Striche weiter für den Sekundenzeiger)
Sehr schön, schon wieder einen Atemzug überlebt. Und gleich das Ganze noch einmal:
Einatmen …. Ausatmen … kurz Luft anhalten (heißt 3 Sek. – das ist auf der Uhr 3 Striche weiter für den Sekundenzeiger).