Erschreckend und unsicher, gar gefährlich die Zeit, in der wir leben.

Wurden bis 2020 noch Medikamentenstudien solide nach den Genfer Konventionen, dem Nürnberger Kodex und vielen weiteren Gesetzen und Vorschriften durchgeführt, so hat sich dieses, wie wir inzwischen wissen, erledigt. Nicht nur, dass Medikamente nicht zugelassen sind (Lagevrio) und dennoch verschrieben und in den Verkehr gebracht werden dürfen, was früher unmöglich war und ausschließlich im Rahmen von streng überwachten Studien erfolgte, werden nunmehr, wie Hr. Sahin, der CEO von BioNTech, auf der Aktionärshauptversammlung verkünden ließ, Ergebnisse “(…) zeitnah mit den Zulassungsbehörden diskutiert.”. Hä? Wie bitte? Noch nie wurden Ergebnisse mit den Zulassungsbehörden diskutiert sondern diesen vorgelegt, so dass diese, ohne Zutun des Herstellers, entschieden haben, ob sie ein Medikament zu lassen oder nicht.
Vielleicht sollte ich die Note in der nächsten Mathematikarbeit meines Sohnes auch mal mit dem Klassenlehrer diskutieren?
Wie läuft das dann jetzt zukünftig ab? Wie muß ich mir das vorstellen? Wird dann vom Hersteller auf Einwände der Zulassungsbehörden vorgetragen, dass man zwar möglicherweise nicht wirksam gegen diese oder jene Erkrankung mit dem Medikament vorgehen könnte, es aber doch eine so kleine und dadurch viel leichter zu schluckende Tablette sei, weshalb man es zulassen sollte? Wird dann zukünftig seitens des Herstellers angeführt, dass ja nur x Menschen gefährdet werden würden durch das Medikament und nicht mehr y getötet werden würden?
Und was wird Hr. Sahin mit den Zulassungsbehörden diskutieren? Die Zahlen zeigen zwar keine Wirksamkeit gegen den Omikron-Subtyp BA.5, der im Herbst erwartet wird aber einen gute Wirksamkeit gegen die initiale Omikron-Variante sei doch gegeben. Also lassen wir den Impfstoff doch zu?
Dann brauchen wir zukünftig auch irgendwie gar keine Zulassungsstudien, würden viel Geld sparen und die Medikamente könnten endlich etwas kostengünstiger werden. Ich bin sicher, die Chemotherapeutika gegen Bronchialkarzinom würden auch irgendwie und auf irgendeine Weise eine Wirksamkeit gegen Darmkrebs erkennen lassen. Also diskutieren wird die Zulassung dieser Medikamente gegen alle Tumore oder wie muß ich mir das vorstellen? Ich glaube, am liebsten stelle ich mir gar nichts vor, in diesem Affenzirkus. Gibt es eigentlich noch die Affenpocken oder hat sich das erledigt, weil keiner mitgemacht hat?

Sehr lustig finde ich auch die Aussage von Hr. Sahin, daß die bereits für April vorgesehene Veröffentlichung der Daten über die Wirksamkeit des angepassten Impfstoffes, sich verschieben wird. Mich persönlich beunruhigt das ja wenig. Ich unterstelle einmal, dass frühestens im Juli die Daten zur Verfügung stehen. Damit wäre es dann zu einer 3-monatigen Verzögerung gekommen. Wenn Lauterbach aber im Herbst, also im September – Dezember schon jedem ein Impfangebot mit den neuen Impfstoffen machen wollte, wird das wohl frühestens im Dezember werden. Und jeden Monat, den Hr. Sahin später Ergebnisse veröffentlichen wird, um so später wird es auch im neuen Jahr 2023, dass ein Impfstoff zur Verfügung steht. Spätestens dann macht es aber überhaupt keinen Sinn mehr gegen eine obere Atemwegsinfektion zu impfen, die dann bereits wieder langsam am abklingen sein wird. Ich könnte mich wegwerfen. Wirklich. Und je später der Impfstoff kommen wird, um so ungefährlicher wird es. Denn nicht nur immer mehr Menschen erkranken trotz Impfung an COVID-19, was ja noch als lästig zu bezeichnen wäre, sondern auch immer mehr Menschen haben massive, teilweise dauerhaft bleibende Schäden durch die Impfung erlitten. Weitere Schäden verschieben sich dann oder treten nicht auf, weil es einfach keinen Impfstoff geben wird.

Aber immer schön weiter machen!