Neben der Entgleisung seines Verhaltens ist an dem Auftritt von Lauterbach bei seinem Auftritt von vor ein paar Tagen auf der Verdi-Kundgebung auch seine verbale Entgleisung anzuprangern. Sagte er, an die Ungeimpften gewandt, doch tatsächlich:

“Sie haben kein Recht hier zu sein. Hier sind diejenigen, denen wir den Erfolg verdanken, Sie haben keinen Beitrag geleistet und ich finde, es ist eine Unverschämtheit, dass Sie noch die Stirn haben, hier die berechtigte Demonstration derjenigen zu missbrauchen, die gearbeitet haben, die es jetzt wieder tun, die wirklich belastet sind…Ihre Arbeit hat keinen Beitrag geleistet.”

Nicht nur die Juristin Jessica Hamed stößt dieses scheinbar mehr als sauer auf und sie äußerte auf Ihrem Twitter Account noch sehr diplomatisch, dass er “Ungeimpfte scheinbar diffamiere”.  Ich finde, wer so etwas äußert gehört als Bundesgesundheitsminister SOFORT abgesetzt, denn er ignoriert, wie wir es von ihm nicht anders gewohnt sind, Tatsachen in einer Penetranz, die schon Bösartigkeit vermuten lässt.

Bereits bekannt ist, dass die Impfung massive Nebenwirkungen, auch hinsichtlich der Anzahl der Symptome (40x mehr als ursprünglich von den Impfgläubigern zugegeben), verursacht, wie die Untersuchung von Prof. Matthes aus der Charite aufzeigt. Wenn die Geimpften jetzt, möglicherweise genau aufgrund der Impfung, die hinsichtlich der Nebenwirkungen von Prof. Matthes untersucht wurden, krank werden und im Beruf ausfallen, kommt es nicht nur im Flugverkehr zu massiv, chaotischen Zuständen sondern auch im Gesundheitswesen laufen wir auf kritische Zustände zu, die jedoch, wie schon seit 2 Jahren nicht, auf Grund einer Bettenknappheit begründet wäre.
Die einzigen, die dann noch zuverlässig die Arbeit erbringen können, so wie die letzten 2,5 Jahre auch, sind die, die nicht krank wurden, weil sie sich möglicherweise nicht mit den von Prof. Matthes untersuchten Impfstoffen haben impfen lassen.
Wie kann man da nur so derartig gegen die umgeimpften Pflegekräfte hetzen, wie es dieser Lautsprecher tut?

Darüber hinaus spricht er den Demonstranten teilweise das Recht ab, sich aufzuhalten wo sie möchten. Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt auf ihren Seiten zum Recht sich überall aufzuhalten folgendes: “Das Recht der Freiheit der Person ist in Zusammenhang mit Artikel 104 GG zu lesen. Geschützt wird die körperliche Bewegungsfreiheit, also das Recht, einen beliebigen Ort aufzusuchen oder sich dort aufzuhalten, sofern dieser zugänglich ist. Eingriffe sind nur auf der Grundlage eines vom Parlament verabschiedeten Gesetzes (also nicht auf untergesetzlicher Grundlage wie etwa einer Satzung) möglich.” Aber was interessiert einen Lautsprecher schon das Gesetz?

Und weil der Lautsprecher scheinbar wenig kann, Expertenempfehlungen einfach ignoriert, aber immer sehr laut ist und, wie eben gesehen, das Gesetz für ihn scheinbar keine Rolle mehr spielt, spricht er gewissen Personengruppen nicht nur das Recht auf körperliche Bewegungsfreiheit ab sondern auch gleich noch das Demonstrationsrecht.
Zum Demonstrationsrecht schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung: “Alle Deutschen haben das grundsätzliche Recht, sich “ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln” (Art. 8 GG). Für Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel gilt nach dem Versammlungsgesetz zusätzlich: Sie müssen bei der Ordnungsbehörde (Polizei) angemeldet werden und die Demonstrationsteilnehmer dürfen sich nicht uniformieren oder vermummen.”
Was aber interessiert jemanden wie diesen Lautsprecher das Grundgesetzt? Er steht darüber, er macht sein eigenes Gesetz. Vermutlich glaubt er, er IST das Gesetz. Abscheulich!

Zwar kenne ich den Freundeskreis des Lautsprechers nicht, vermute aber, zumindest nach der letzten Aussage von Sahin, dass der BioNTech Boss zu seinen Lieblingsfreunden zählt. Denn auch dieser Mensch unterscheidet sich lediglich durch die Lautstärke seiner Äußerungen vom Lautsprecher, keinesfalls aber durch den Inhalt. Dieser ist ebenso menschenverachtend, gesetzverachtend.
Fordert dieser doch ganz ernsthaft, dass man auf klinische Studien für weitere Impfung verzichten soll und, damit nicht genug, setzt er auch gleich noch die Gesundheitsbehörden unter Druck. Verlangt er von diesen doch ernsthaft, dass sie bis Ende dieses Monats (Juni 2022) entscheiden, ob sie Covid-19-Impfstoffe gegen die neuesten Virusstämme zulassen.


Quelle: Financial Times

Welch “brillante” Idee. Allerdings allenfalls für jemanden, der nicht in Deutschland, so wie Uğur Şahin, geboren ist und der für die deutsche Geschichte scheinbar genauso viel Empathie und Interesse übrig hat wie für die Menschen, die durch seinen Impfstoff gestorben und in schwere gesundheitliche Zustände gekommen sind.
Für alle anderen, vermute ich, und für mich auf jeden Fall, sind das einfach nur noch Verbrecher. Vor allem vor dem Hintergrund der unsäglichen deutschen Geschichte vor 80 – 90 Jahren halte ich den Nürnberger Kodex, die Deklaration von Helsinki und die (Muster-)Berufsordnung-Ärzte nicht bloß für reine wohlgemeinte Empfehlungen ein paar weniger Spinner sondern messe diesen Verhaltenskodexen noch um ein vielfaches mehr Wert als den medizinischen Leitlinien, die ich in aller Regel für sehr gut entwickelt halte, zu und halte mich STRIKT an diese Vorgaben.

Der Eine oder Andere mag sich noch an Zeiten erinnern, als Menschen wie der Bundeslautsprecher nicht nur zum Rücktritt gezwungen wurden sondern einfach entlassen wurden und rechtliche Konsequenzen zu fürchten hatten. Ebenso kann man sich sicherlich auch noch vorstellen, dass Firmen, deren CEO derartig ketzerische Äußerungen verlauten ließen und noch dazu offizielle Gesundheitsbehörden unter Druck setzen, von der Lieferliste für die Regierung gestrichen wurden und ein Shitstorm über ihm entladen wurde.

Heute ist es anders. Es kann sie als Arzt ihren Job kosten, wenn sie medizinisch ethische Maßstäbe anwenden, die Patienten schützen wollen, dem Gesetz (§ 630e BGB: Aufklärungspflichten) Genüge tun. Alles das scheint nicht mehr gefragt zu sein. Primum non nocere (erstens nicht schaden) ist überholt. Es scheint, als ob dem Patienten von allen Seiten geschadet werden soll, er soll nicht aufgeklärt werden, er soll einfach das machen, was sich andere für ihn überlegt haben, koste es was es wolle und scheinbar auch der Tod wird dabei billigend in Kauf genommen. George Orwell mit seinem Roman 1984 ist ein Kindermärchen dagegen.
Klären sie heute als Arzt ihre Patienten auf, dann haben Sie scheinbar mit Konsequenzen zu rechnen, wie es Tristan Thoring erfahren mußte. Was hat der Kollege gemacht? Er hat einfach den § 630e BGB einmal gelesen und darüberhinaus verstanden was er dort ließt. Heisst es doch ganz eindeutig und unmißverständlich: “Bei der Aufklärung ist auch auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen (…).”
Mehr kriminelle Energie als Tristan Thoring, der doch glatt in der heutigen Zeit sich an ein Gesetz hält, kann es nicht mehr geben.

Ab dem 01. August habe ich eine Famulantin für 3 Wochen mit in meiner Praxis. Was um alles in der Welt soll ich dieser jungen Kollegin beibringen? Soll ich ihr beibringen, dass es völlig egal ist, was sie macht, wenn sie Patienten gefährdet, selbst wenn das den Tod bedeuten würde, alles egal. Sie kann machen was sie möchte, wenn sie irgendwie Impfung/Corona/Covid drauf klebt. Aber um Himmelswillen soll sie bloß nicht auf die Idee kommen, sich an Kodexe, Gesetze zu halten. Das ist völlig überholt und kostet sie möglicherweise ihre Zukunft. Ist es das, was ich ihr erzählen soll?