Mittels der mRNA-Technologie wird die genetische Information zur Bildung der Spikeproteine des SARS-CoV-2 Erregers, verpackt in einem kleine Fettpartikel, in den Körper eingebracht. Dieser bildet daraufhin die Spikeproteine, gegen die er anschliessend Antikörper bildet. Diese Antikörper sollen bei einer später folgenden tatsächlichen Infektion mit dem SARS-CoV-2 vor einem schweren Verlauf schützen, da die SARS-CoV-2 Zellen entsprechend schneller bekämpft werden können.

Wenig ist bisher über den Verbleib der mRNA im Körper nach der Applikation bekannt.
Auf jeden Fall bekannt ist, dass die mRNA nicht an Ort und Stelle der Applikation (in der Regel der Oberarmmuskel) verbleibt, sondern auch in die Leber wandert. Dort wird scheinbar anschliessend, so wie im Muskel auch, die Proteinbildung zur Bildung von Spikeproteinen angeregt. Das ist zumindest auf den Seiten von BioNTech über die mRNA-Technologie zu erfahren.


Quelle: mRNA Information von BioNTech

 

Nicht klar ist, wie lange die applizierte mRNA im menschlichen Körper verbleibt. Auf diese Frage gab es bisher keine befriedigende Antwort sondern lediglich Spekulationen. Nunmehr hat eine Veröffentlichung im biomedicines unter dem Titel “Vaccine mRNA Can Be Detected in Blood at 15 Days Post-Vaccination” (Verimpfte mRNA kann am 15. Tag nach der Impfung im Blut nachgewiesen werden) etwas Licht ins Dunkel bringen können. 

Die Publikation geht von einer bisherigen Unkenntnis über die Bioverteilung sowie die Pharmakokinetik der mRNA enthaltenden Lipidnanopartikel aus. Daher haben die Autoren bei 16 Personen zwischen Januar und Mai 2021, die kurz zuvor ihre erste oder zweite Dosis von BioNTech/Pfizer erhalten haben, Blutuntersuchungen vorgenommen, um mehr über den Verbleib der Lipidnanopartikel zu erfahren. Insgesamt konnten die Autoren nachweisen, dass eine impfassoziierte synthetische mRNA Persistenz im Körper für mindestens 2 Wochen nachweisbar ist. Darüber hinaus gehende zeitliche weitere Untersuchungen wurden nicht vorgenommen. Außerdem haben sie im Elektronenmikroskop SARS-CoV-2 Spikeprotein Ausbildungen an der Oberfläche menschlicher leukämischer Zellen und Monozyten finden können, nach dem diese im Reagenzglas mit dem Impfstoff in Kontakt gebracht wurden. Die Aufgabe von Monozyten ist es, Krankheitserreger in sich aufzunehmen (zu phagozytieren), um sie unschädlich zu machen. Eine Expression von SARS-CoV-2 Spikeproteinen hat die Natur für diese Zellen nicht vorgesehen.
Dadurch, dass die Autoren unter anderem frei im Blut zirkulierende mRNA gefunden haben, schliessen sie daraus, dass mRNA nach der Applikation nicht an Blutzellen gebunden frei im Körper transportiert wird. 

Durch diese Untersuchung ist die Aussage bei kry widerlegt, dass die mRNA im menschlichen Körper innerhalb weniger Tage vollständig abgebaut wird.


Quelle: kry

 

Nein, die im Rahmen der mRNA-Technologie applizierte mRNA ist nicht “(…) innerhalb weniger Tage nach der Injektion in den Körper vollständig abgebaut.” Sie verbleibt mindestens 14 Tage im Körper, wie die Untersuchung zeigen konnte.

Auch Prof. Cichuteks (PEI) Aussage, dass die Lipid-Nanopartikel extrem instabil seien und vom Körper relativ schnell wieder abgebaut werden, konnte somit widerlegt werden.


Quelle: MDR