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Muskelschmerzen unter Lipidsenkern

Bei einer bestehenden Disposition für Herzinfarkte oder Schlaganfälle, ausgelöst durch erhöhte Blutfettwerte, nehmen viele Menschen entsprechende Medikamente, sogenannte Lipidsenker aus der Gruppe der Statine ein. Sie schützen zuverlässig vor entsprechenden Erkrankungen.

Unter der Therapie kommt es gelegentlich zu Muskelschmerzen. Dann sind viele Patienten und auch Ärzte verunsichert, ob die Beschwerden durch den Lipidsenker ausgelöst wurden, was häufig zu einem absetzen des Medikamentes führt.

Durch dieses Vorgehen steigt jedoch das Herzinfarktrisiko erheblich an. Daher ist es ratsam, besonnen zu reagieren. Zu klären sind die Fragen, ob die Beschwerden auch unter einer niedrigeren Dosierung auftreten und ob sie überhaupt durch den Lipidsenker verursacht wurden. Häufig sind die Muskelschmerzen gar nicht durch den Lipidsenker verursacht, wie eine Studie aus England jetzt gezeigt hat (http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(17)31075-9). Hier gilt es also, genau hinzusehen und im Sinne des Patienten zu entscheiden, ob der Lipidsenker vollständig abgesetzt werden muß oder die Beschwerden nicht bereits durch eine einfache Reduzierung der Dosis oder Umstellung auf ein anderen Lipidsenker in den Griff zu bekommen ist. Hierbei kann es druchaus sein, dass ein Patient auf einen Lipidsenker aus der Gruppe der Statine mit entsprechenden Nebenwirkungen reagiert, mit einem anderen aus derselben Gruppe aber nicht.

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