In einem Medikament sollte, ebenso wie in einem Impfstoff, immer genau dieselbe Zusammensetzung hinsichtlich der enthaltenen Komponenten vorliegen. Damit sollten die Nebenwirkungen auch in etwa gleich verteilt und gleich häufig auftreten, völlig unabhängig von der Charge. Ändert sich hingegen die Zusammensetzung insbesondere des oder der enthaltenen Wirkstoffe, so ändert sich die Nebenwirkungshäufigkeit des Medikamentes oder des Impfstoffes. Um die optimale Dosierung eines Medikamentes herauszufinden, gibt es die Phase-II Studie, in der in unterschiedlichen Chargen (Produktionen) unterschiedliche Dosierungen des Wirkstoffs enthalten ist.

Wenn aber in einem Impfstoff, der die Phase-II Studie verlassen hat und bereits zugelassen wurde, stets dieselbe Wirkstoffkonzentration enthalten sein muß (sollte), wie ist es dann zu erklären, dass es bei den mRNA- und Vektorimpfstoffen gegen Corona zu massiven, chargenabhängigen, Nebenwirkungen kommt? Nachzusehen ist dieses unter How bad is my batch. Hier gibt es Chargen, die verursachten massivste Nebenwirkungen hinsichtlich aufgetretenen Todesfällen, Behinderungen und lebensbedrohlichen Komplikationen und andere Chargen, scheinbar die späteren Chargen, sind als relativ harmlos im Vergleich zu den ersten Chargen anzusehen. Dieses betrifft alle mRNA- und Vektorimpfstoffe. Auffallend war auch, dass es immer wieder Patienten gab, die nach einer Impfung überhaupt nichts gespürt haben und andere hatten über schwere Nebenwirkungen geklagt. Dieses ist so bei anderen Impfstoffen auch noch nie beobachtet worden. Wenn man beispielsweise den Shingrix Impfstoff gegen Herpes zoster nimmt, dann ist bekannt, dass diese der reaktogenste Impfstoff ist, der am meisten Nebenwirkungen nach einer Impfung verursacht. Angegeben werden diese mit etwas 25%. Das ist auch sehr stabil. Egal welche Charge man verimpft, in etwa jedem 4 – 6 Fall kommen Patienten anschliessend und berichten über doch deutliche Nebenwirkungen.
Eigenartig, dass dieses bei den mRNA- und Vektorimpfstoffen gegen Corona überhaupt nicht so ist. Solche chargenabhängigen Berichte über Nebenwirkungen würde man normalerweise, wie angesprochen, in einer Phase-II Studie erwarten, in der es um die optimale Dosisfindung geht. Hier werden unterschiedliche Dosierungen an die Probanden verabreicht, die jeweils unterschiedliche Mengen an Wirkstoff enthalten, um zu beurteilen, bei welcher Dosierung welche Nebenwirkungen auftreten. Dabei treten natürlich ganz unterschiedliche Nebenwirkungen und Nebenwirkungshäufigkeiten auf, jeweils in Abhängigkeit der enthaltenen Wirkstoffkonzentration.
Das ist eigenartigerweise ebenso bei den mRNA- und Vektorimpfstoffen. Diese scheinen sich eher wie in einer Dosisfindungsstudie, Phase-II Studie, zu verhalten, sieht man sich die unterschiedlichen Chargen auf How bad is my batch an. Keinesfalls aber sind die Nebenwirkungen statistisch in etwas gleich über die unterschiedlichen Chargen verteilt, was aber bei einem zugelassenen Medikament, welches die Phase-II Studie verlassen hat, zu erwarten gewesen wäre.

Mit dieser Erkenntnis über die unterschiedlichen Nebenwirkungen der mRNA- und Vektorimpfstoffe ist die Aussage des damalig designierten Kanzlers Olaf Scholz: “50 Millionen sind jetzt zwei Mal geimpft. Wir waren ja alle die Versuchskaninchen für diejenigen, die bisher abgewartet haben.” noch einmal vollständig neu zu bewerten, wobei schon damals der Präsident der DEGAM (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) Prof. Martin Scherer sagte: “Olaf Scholz hat Recht!”
Lange zuvor hatte bereits der Spiegel erkannt: “Dass wir uns trotzdem in gewisser Weise immer noch im Zustand eines fortlaufenden Experiments befinden, (…)”. Natürlich relativiert er das sofort im nächsten Satz mit dem Hinweis: “Mit Experiment ist nicht gemeint, dass wir alle Versuchskaninchen in einer global angelegten Studie sind (…).”, um dann aber weiter in dem Artikel auszuführen, dass wird derzeit: “(…) Dinge ausprobieren und möglicherweise verwerfen (…).”. Genau das nennt man dann aber doch Experiment oder Studie wie so treffend bei Wikipedia beschrieben ist: “Das Experiment kann aber auch einfach darin bestehen, ohne bestimmte Hypothese eine bis dahin nicht beobachtete Situation herbeizuführen und sich vom Ergebnis „überraschen zu lassen“.”.

Theoretisch wären jedoch grundsätzlich noch einige andere Möglichkeiten für diese enormen chargenabhängigen Nebenwirkungen denkbar. In der Vergangenheit kam es durchaus schonmal zu Medikamentenverunreinigungen im Herstellungsprozess. Im Anschluß daran wurden dann die entsprechenden Chargen zurückgerufen. Dieses betraf jedoch bisher nur ein paar Chargen und es gab einen offiziellen Chargenrückruf vom Hersteller. Diesen gab es bei den neuen Impfstoffen, zumindest für Deutschland, niemals. Die How bad is my batch Datenbank führt hingegen alle Chargen weltweit auf.

Weiterhin könnte es theoretisch möglich sein, dass die Kühlketten nicht eingehalten wurden/werden und dadurch die Chargen zunehmend massiv unbrauchbar werden, was auf einen Handlingsfehler zurückzuführen wäre. Auch das kam ganz gelegentlich in der Vergangenheit bei Arzneimitteln schon vor. Dann wurde jeweils ein Rote Hand Brief verschickt, in dem explizit auf die zwingend notwendige Handhabung des Arzneimittels hingewiesen wurde. Auch einen entsprechenden Rote Hand Brief zur besonderen Handhabung über die bekannte hinaus gab es bei den neuen Impfstoffen gegen Corona in Deutschland bisher noch nicht. Bisher gab es nur einen Rote Hand Brief zu Nebenwirkungen, die bekanntermaßen aufgetreten sind.

Es könnte auch möglich sein, dass bestimmte Chargen an besonders gefährdete Personen hinsichtlich einer Impfung verimpft wurden und deshalb zu dramatisch hohen Nebenwirkungen geführt haben.

Daneben kann es natürlich auch noch weitere Gründe geben, die jedoch alle äußerst unwahrscheinlich erscheinen, da sie entweder extrem selten auftreten oder sehr spekulativ wären.