Derzeit sind, nach einer ganz kurzen Entspannung, die Hausarzt- und Kinderarztpraxen wieder zunehmend mit Patienten gefüllt, die obere Atemwegserkrankungen haben.
In einem Bericht, nachzulesen bei n-tv.de, gehen Forscher in Dänemark davon aus, dass dieses auf die Coronamaßnahmen zurückzuführen ist.


Quelle: n-tv.de

 

Ursächlich hierfür sind die Kontaktbeschränkungen in den Jahren 2020 und 2021, was nicht überrascht. Es war noch nie “Schwurbelei”, wenn Menschen behauptet haben, dass die Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und Lockdowns katastrophale Auswirkungen auf die Gesundheit haben werden. Nunmehr hat sich bestätigt, dass dieses mal wieder eine “Verschwörungstheorie” ist, die sich erfüllt hat, womit es nie eine gewesen ist. 

Die Biologie hat dem Menschen Muskeln gegeben, um sie zu gebrauchen. Natürlich verschwinden diese nicht, wenn Sie sich Ihren Arm oder Ihr Bein für 6 Wochen eingipsen lassen. Auch bei Astronauten, die in der Schwerelosigkeit ihre Muskeln nicht in dem notwendigen Umfang gebrauchen, verschwinden diese nicht. Aber sie müssen anschliessend lange üben, um die vernachlässigte Muskulatur wieder zu stärken, damit sie vollumfänglich nutzbar ist. 

Wenn Sie Kortisontabletten einnehmen, dann verschwindet natürlich die Nebenniere nicht; der Ort, wo im menschlichen Körper unter anderem das körpereigene Kortison produziert wird. Aber wenn Sie die Tabletten absetzen, so dauert es, je nach Höhe und Dauer der Einnahme, möglicherweise monatelang, bis der Körper wieder eigenes Kortison produziert.

Trainieren Sie Ihr Herz nicht, fehlt Ihnen entsprechende Ausdauer, wenn Sie sie benötigen.

Egal welches Organ oder physiologischen Vorgang im Körper Sie auch immer nehmen, es oder er muß trainiert werden, damit er sich nicht in den “Winterschlaf” verabschiedet.
Nicht anders ist es mit dem Immunsystem. Auch wenn es anderslautende Aussagen gibt, so zeigt sich eben doch, dass das Immunsystem trainiert werden muß. Erschreckend an entsprechend anderslautenden Aussagen ist, dass grundsätzliche Erkenntnisse, die alleine alle Eltern durch blosses beobachten feststellen können, schlicht und ergreifend ignoriert werden. Somit ist die folgende Aussage in meinen Augen grundfalsch:”Grundsätzlich funktioniert das Immunsystem nicht wie ein Muskel, der schwächer wird, wenn man ihn weniger benutzt.” Natürlich ist das Immunsystem trainierbar, was nicht nur die BKK-VBU erkannt hat. Müßte das Immunsystem nicht lernen, nicht trainiert werden, so würde das angeborene Immunsystem uns hervorragend unser Leben lang vor Infektionserkrankungen schützen. Tut es aber nicht. Wenn Kinder anfangen in den Kindergarten oder die Krippe zu gehen, bekommen sie einen Infekt nach dem anderen und gefühlt läuft die Nase und die Rotze ab Beginn des Kindergartens bis zum Beginn der Schulzeit. Nur vielleicht im Sommerurlaub ist es gefühlt etwas weniger. Wenn doch aber das Immunsystem nicht wie ein Muskel funktioniert und nicht trainiert werden muß, müßte dann ein 3 Jähriger nicht dasselbe Immunsystem und dieselbe Infektabwehr wie ein 50 Jähriger, der kaum noch an solchen Dingen wie “Rotznase” erkrankt, besitzen?

Natürlich muß auch das Immunsystem trainiert werden. Es verlernt zu reagieren, wenn es nicht gefordert wird. Andersherum ist es auch zu trainieren, dass es nicht überreagiert. Darauf nämlich beruht die Hyposensibilisierung bei Allergikern, denen in immer weiter aufsteigenden Dosen das auslösende Allergen präsentiert wird. Das Immunsystem lernt dadurch, dass dieses nicht gefährlich für den Körper ist und reduziert die Abwehrreaktion, wodurch die Allergie gemildert wird oder im Idealfall sogar vollständig verschwindet.
Das Immunsystem ist eben doch trainierbar und das, so wie alle anderen Organe auch, ganz wunderbar. Zwingenderweise muß es eben auch trainiert werden.
Müßte es nicht trainiert werden, weil es sich eben nicht wie ein Muskel verhält, dann müßten wir auch nur ein oder maximal zweimal gegen Infektionserkrankungen wie beispielsweise Tetanus, Hirnhautentzündung, Hepatitis impfen und wären ein lebenlang geschützt. Was für eine verträumte Vorstellung von Abläufen im menschlichen Körper.

In Dänemark kommt es also, überhaupt nicht überraschend, zu einem massiven Anstieg von RSV-Erkrankungen, ausgelöst durch die Maßnahmen der Jahre 2020 und 2021.
Warum sollte das alles bei uns anders sein?