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Schnupfen

Da ist sie wieder, die kalte und trockene Jahreszeit. Das bedeutet auch das gehäufte Auftreten von Schnupfen und grippalen Infekten. Wieso kommt es in der anstehenden Jahreszeit überhaupt gehäuft zu grippalen Infekten?

Dieses liegt nicht daran, dass es kalt ist oder wir uns nicht richtig anziehen. Würde es an der Kälte per se liegen, so müssten regelmäßig alle Teilnehmer einer Polarexpedition schwere grippale Infekte haben. Daran, dass wir uns möglicherweise nicht warm genug anziehen, liegt es auch nicht. Denn dann müssten alle Eisschwimmer nicht abgehärtet sondern dauerkrank sein. Es muss also an etwas anderem liegen.

In den Herbst und vor allem Wintermonaten ist die Luft deutlich trockener als im Sommer. Verstärkt wird dieses durch die geheizten Innenräume, in denen wir uns vermehrt aufhalten. Dadurch trocknen unsere Schleimhäute stärker aus als im Sommer. Trockene Schleimhäute bilden eine hervorragende Eintrittsstelle für Viren und Bakterien. Da nun vor allem den sog. Rhinoviren quasi Tür und Tor geöffnet sind, kommt es in den Wintermonaten häufiger zu Erkältungen.

Was aber tun, wenn man nun erkältet ist. Was hilft, was nicht und wie wirksam sind Antibiotika?

Noch immer helfen altbewährte Hausmittel, wie Inhalationen und Analgetika gegen die Schmerzen. Hier empfehle ich gerne Paracetamol. Ebenso sind abschwellende Nasentropfen kurzzeitig eingenommen sehr hilfreich. Diese jedoch nicht länger als maximal 7 Tage, ich empfehle maximal 3-4 Tage, da sie die Nasenschleimhäute auf Dauer zu stark austrocknen. Phototherapeutika sind ebenfalls oftmals sehr hilfreich.

Auf keinen Fall sollte man aber Antibiotika geben, da die meisten Erkältungen durch Viren ausgelöst werden. Hier gegen helfen Antibiotika nicht weiter. Hustensymptome können auch nach abklingen der Erkältung noch bis zu 8 Wochen bestehen. Halten sie länger als, sollten sie abgeklärt werden. Während der Erkältung helfen Antitussiva (Medikamente, die den Hustenreiz unterdrücken), nach aktuellen Studien nicht, den Hustenreiz wirklich wirksam zu unterdrücken. Dennoch sollten sie gegeben werden, wenn der Hustenreiz, insbesondere in der Nacht sehr quälend ist. Dann allerdings ausschliesslich abends, da viele schlaffördernd sind.

Alle diesbezüglichen Informationen können Sie aus der ÄrzteZeitung auch durch Klick auf den Link abrufen.

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