Im aktuellen Sicherheitsbericht des PEI werden die “Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 31.08.2021” (8 Monate) am 20.09.2021 veröffentlicht.

Insgesamt kam es in diesem Zeitraum zu 156.360 Meldungen von Verdachtsfällen im Zusammenhang mit einer Coronaimpfung. Im selben Zeitraum wurden 101.877.124 Impfungen gegen Corona durchgeführt. Davon entfielen 76.982.568 Impfungen auf den Impfstoff Comirnaty, 9.396.381 auf Impfungen mit Spikevax, 12.645.915 auf Impfungen mit Vaxzevria und 2.852.260 Impfungen auf das COVID-19 Vaccine Janssen.
84.763 Verdachtsfälle wurden zur Impfung mit Comirnaty gemeldet, 24.457 Verdachtsfälle zu Spikevax, 41.534 Verdachtsfälle zu Vaxzevria und 4.895 Meldungen zu COVID-19 Vaccine Janssen. In 711 gemeldeten Verdachtsfällen wurde der COVID-19-Impfstoff nicht spezifiziert.
Für alle Impfstoffe zusammen betrug die Melderate von Verdachtsfällen im Zusammenhang mit der Impfung 1,5 pro 1.000 Impfungen und 0,15 pro 1.000 Impfungen für schwerwiegende Nebenwirkungen.

Im Vergleich dazu finden sich für den Zeitraum 01.01.2000 – 31.12.2020 (21 Jahre) folgende Verdachtsfälle im Zusammenhang mit sonstigen Impfungen auf den Seiten des PEI:

Quelle: PEI

 

Die folgende Abbildung zeigt die gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit den neuen Impfstoffen gegen Corona und den bisherigen Impfstoffen gegen alle anderen Erkrankungen, aufgetreten sind. Die Zahlen sind jeweils Prozentzahlen.

Angaben jeweils in Prozent
Quelle: Sicherheitsbericht des PEI und Auswertung aller Meldungen seit 01.01.2000 (ohne Coronaimpfstoffe)

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob die Nebenwirkungen bei den Coronaimpfstoffen denen der konventionellen vergleichbare wären. Prozentual betrachtet sind sie das. Bezieht man jedoch die Anzahl der absolut durchgeführten Impfungen ein und berücksichtigt den Erfassungszeitraum, denn die Coronaimpfstoffe werden erst seit 8 Monaten eingesetzt und die Nebenwirkungsverdachtsfälle der konventionellen Impfstoffe beziehen sich auf einen knapp 32-mal längeren Zeitraumes (252 Monate), so ergibt sich ein deutlich anderes Bild. Bei den Caronaimpfstoffen erfolgten bisher 1,5 Meldungen / 1.000 durchgeführte Impfungen. Bei den konventionellen Impfstoffen ergeben sich 0,087 Meldungen / 1.000 durchgeführte Impfungen. Grafisch ergibt dieses folgendes Bild.

Es zeigt sich, dass die Coronaimpfungen zu 17-mal mehr Nebenwirkungen führen, im Vergleich zu den konventionellen Impfstoffen.

Betrachtet man die absoluten Zahlen, so wird deutlich, dass die Coronaimpfungen zu viel mehr Nebenwirkungen führen, als die konventionellen Impfungen in den vergangenen 21 Jahren zusammen.

Herausgestellt sei nochmals, dass in den Jahren 01.01.2000 – 31.12.2020 gut 6x mehr konventionelle Impfungen durchgeführt wurden als im Zeitraum 27.12.2020 – 31.08.2021 mit den neuen Coronaimpfungen. Trotz 6x mehr Impfungen mit den konventionellen Impfstoffen, kam es in einem 32-mal längeren Zeitraum zu 17-mal weniger Impfnebenwirkungen.