Körperliche Betätigung im Rahmen von normalen sportlichen Aktivitäten ist nicht erst seit der Spiegel im Jahr 2012 darüber berichtet hat, bekannt dafür, dass es gesund macht bzw. die Gesundheit erhält.
Sport kann neben körperlichem Wohlbefinden auch zu seelischer Ausgeglichenheit führen. Auf den Körper hat es mannigfache positive Auswirkungen, indem es beispielsweise zu einer Reduktion der Blutfette und Verbesserung einer diabetischen Stoffwechsellage führen kann. Selbst bei Erkrankungen, bei denen vor Jahrzehnten den Patienten noch geraten wurde, keine körperlichen Aktivitäten zu betreiben, beispielsweise bei einer bekannten Arthrose oder einer Herzmuskelschwäche, wissen wir heute, dass auch hier sportliche Aktivitäten in Maßen und möglicherweise ärztlich begleitet im Rahmen von Herzsportgruppen den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen kann. Selbst bei einem bekannten Asthma wird den Patienten heute nicht mehr von sportlichen Aktivitäten abgeraten, da Sport einfach schon immer, seit Jahrtausenden, positive Auswirkungen auf den Körper hat.

Was wir jedoch nicht sagen können, ist, dass Sport ein erfundenes Medikament wäre. Auch wenn diese Aussage von Lauterbach stammt, so ist sie absolut falsch.


Quelle: Bewegungsgipfel: Maßnahmen zur Bewegungsförderung umsetzen – aertzeblatt.de

 

  1. Sport beschreibt “verschiedene Betätigungsformen zusammengefasst, die meist, aber nicht ausschließlich, im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen.” (Definition nach Wikipedia)
  2. daraus folgt, dass Sport überhaupt nicht “erfunden” werden konnte, sondern schon immer da war, möglicherweise in der Urzeit nicht so genannt wurde.
  3. Das Flexikon definiert ein Medikament als “ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dient”, wobei
  4. ein Arzneimittel nach Flexikon als “ein Wirkstoff oder eine Wirkstoffkombination, die zur Therapie oder Prophylaxe von Krankheiten bestimmt ist” definiert.

Die Zulassung eines Medikamentes ist, bis auf bekannte Ausnahmen, ein aufwendiger und langwieriger Prozess, dem jahrelange, teilweise jahrzehntelange Forschung vorausgeht. Keine bekannte sportliche Aktivität wurde in einem entsprechend aufwendigen und standardisierten Verfahren geprüft und zum Schluß von einer dafür benannten Stelle zugelassen.
Zumba wurde einfach irgendwann so genannt und hieß früher Aerobic. Jeder ist frei, eine sportliche Aktivität zu kreieren, dieser einen Namen zu geben und sie anzubieten. Dafür bedarf es keiner Zulassung.

Ganz unabhängig davon, dass man, wodurch auch immer, erkennt, dass Sport wirksam und gut für den Körper ist, stellt sich die Frage, wieso man genau dieses “beste Medikament, dass wir jemals erfunden haben” noch vor gar nicht all zu langer Zeit verbieten wollte.


Quelle: Fussifreunde

 

“Beste Medikamente, dass wir jemals erfunden haben” sollten wir stets ausbauen, möglichst allen zukommen lassen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle davon profitieren. Die Diskussion über ein Sportverbot sowohl des Freizeit- als auch des Profisports, egal in welcher Situation oder welcher Ausübung auch immer, konterkariert Sport als das “Beste Medikament, dass wir jemals erfunden haben”.