Stark belastetes Gesundheitssystem

Ich zitiere mal aus einem Artikel, den ich Ihnen natürlich auch verlinke.

1.) Zahlreiche Notaufnahmen sind überlaufen. Dienst nach Vorschrift können sich die Ärzte und Pfleger im Frankfurter Nordwestkrankenhaus nicht mehr leisten.

2.) Sie sitzt in der schmalen Frau, 75 Jahre alt, mit der tiefen Falte auf der Stirn, und sie sitzt in dem Mädchen, ihrer Enkelin. Die hat sich in der Kita angesteckt und das Virus gleich an die Oma weitergegeben.

3.) Einmal umarmen kann schon genügen, dazu vielleicht noch ein flüchtiger Kuss auf die Wange, und der Virus springt. 

4.) Die Notaufnahme ist voll, aber nicht überlaufen. Anfang der Woche war es schlimmer.

5.) Schon bei der Anmeldung werden die Patienten klassifiziert (Anm. klassifiziert = triagiert).

6.) Auf seinem Handy sieht er den Beweis. Er ruft das elektronische Informationssystem auf, bei dem die Frankfurter Krankenhäuser ihre freien Betten und Kapazitäten in der Notaufnahme melden. Ein grünes Kästchen hinter dem Kliniknamen bedeutet Entspannung, ein rotes Kästchen Aufnahmestopp. Zwei Drittel der Kästchen sind rot. Die Krankenhäuser arbeiten am Limit, seit Tagen schon. Auch Cieslinski musste das Nordwestkrankenhaus schon mehrfach für einige Stunden bei der Leitstelle als ausgelastet abmelden.

Wollen sie noch mehr lesen?
Ach, wissen Sie was, machen Sie das einfach selbst, so Sie es nicht bereits 2015 getan haben. Denn es ist ein Artikel aus der FAZ über die damalige Grippewelle. Und da war nach 8 Wochen auch das ganze Land auf der Karte rot.

Irgendwie ist dieses Jahr gar nichts anders. Außer, dass wir kein richtiges Weihnachten feiern dürfen, keinen Spass zu Silvester haben können, nicht mehr essen gehen können, den neuen James Bond Film immer noch nicht sehen konnten, shoppen nicht mehr gehen können, etc. pp.

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Dr. med. Matthias Keilich