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Tumormarker – die trügerische Sicherheit

Jedes Jahr werden in den UK 15 Millionen Tumormarker im Patientenblut getestet. Dieses sollen als diagnostisches Kriterium oder Verlaufsparameter dienen. Doch wie gut sind sie hierfür geeignet? Und was kann man ruhigen Gewissens dem Patienten empfehlen, der verständlicherweise immer wieder im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen auch nach einer Tumormarkeruntersuchung im Blut fragt?
Das das PSA nicht geeignet ist, um einen Tumor vorherzusagen und die Lebenszeit zu verlängern, sollte sich zwischenzeitlich rumgesprochen haben. Aber wie sieht es mit Tumormarkern generell aus?
In UK an der Abertawe Bro Morgannwg University wurde hierzu eine Studie durchgeführt. In dieser wurden über ein halbes Jahr 1.747 unterschiedliche Tests durchgeführt. Gerade einmal bei 2% der Patienten (n=35) ergab der Test eine Tumorerkrankungen. Tatsächlich hatten aber 17% der Patienten (n=297) eine Tumorerkrankung.
Eigentlich bestätigen diese Ergebnisse nur die bisher bekannten Untersuchungen bzgl. der Tumormarker. Als Primärmarker, um eine Tumorerkrankung zu diagnostizieren, sind Tumormarker gänzlich ungeeignet.

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