Wenn einem langweilig wird, dann macht man schonmal eigenartige Sachen. Einige fangen an Gedanken verloren in der Nase zu bohren. Andere wiederum fangen an die Wohnung aufzuräumen und noch Andere ergreifen ein neues Hobby.

Wenn mir mal ganz langweilig werden sollte, werde ich hier auch irgendetwas anderes machen. Eine Möglichkeit wäre, mich über Waffenlieferungen und den Ukrainekrieg auszulassen und das Ganze dann noch dazu moralisch zu werten. Schließlich bin ich der ausgemachte Spezialistin dafür. Wie wir wissen, haben wir ja inzwischen nicht nur 80 Mio. Bundestrainer sondern auch 80 Mio. Gesundheitsexperten. Und wie das dann so gehen kann, macht uns Karl Lauterbach schon vor.

 


Quelle: Twitter Account Karl Lauterbach

 

Herr Lauterbach, ich dachte Sie wären Gesundheitsminister. Gibt es da nicht genügend Themen, mit denen Sie sich beschäftigen könnten?

  1. Krankenkassendefizit
  2. drohende Klinikinsolvenzen wegen steigender Energiepreise
  3. fehlende Pflegekräfte, insbesondere in den Altenheimen
  4. Abwanderung der Fachkräfte ins Ausland und die Pharmaindustrie
  5. Ihr Lieblingsthema Corona und wieso wir noch immer Maßnahmen haben, die das Ausland schon lange nicht mehr hat
  6. Neubewertung der ärztlichen Gebührenordnung für den privatmedizinischen Bereich, die noch immer aus dem Jahr 1996 stammt und nicht geändert wurde
  7. Überwindung des Arztmangels in den Flächenländern
  8. und zig weitere, die mir spontan einfallen würden.

Darüber hinaus, dass gerade Sie mit Moral um die Ecke kommen verwundert mich doch sehr. Der Lipobayskandal ist nicht vergessen, neben weiteren “Skandälchen“. 

Also, falls mir mal so langweilig werden sollte …. Aber so langweilig wird mir dann vermutlich doch nie werden, als dass ich mich dazu hier auslassen würde – haben Sie keine Sorge diesbezüglich. Ich bin nur Arzt, Umwelt- und Energieexperte. Man kann nicht auf allen Feldern Experte sein, mir reichen meine aus. Und Moral hat auch immer irgendetwas mit Verantwortung zu tun, wie ein chinesisches Sprichwort sagt: “Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.”