Ideologie ist niemals produktiv und sinnvoll. In vielen Bereichen unseres Lebens müssen wir uns derzeit mit der links-grünen voguen Ideologie rumschlagen. Sei es bei der alternativlosen Abschaltung von Atomkraftwerken, dem “umweltschonenden” Verbrenner-Aus oder den ineffizienten Wärmepumpen. Alles rein ideologisch getriebene Maßnahmen, von denen ich wenig verstehe und nur die Meinung der wirklich kompetenten Fachleute wiedergeben kann.

Jetzt aber hat der links-grüne Ideologenunsinn auch die Medizin erreicht. Vermutlich werden wieder die Mehrzahl der keineswegs sich vom Durchschnitt der Bevölkerung abhebenden Ärzteschaft auch dieses wieder mitmachen und ganz aufgeregt ins Klimahorn blasen. Bewiesen haben sie es ja schon eindrücklich während der Coronaimpforgien. Nichts von dem was jetzt “angeblich”, gestützt durch die RKI-Files herauskommt, ist wirklich neues Wissen. Man hätte nur einmal einen Moment nachdenken müssen. Eine Kompetenz, die scheinbar die meisten meiner Kollegen irgendwo im Laufe ihrer Ausbildung abgelegt zu haben scheinen.

Die abstrus unsinnige Diskussion über die “Klimafreundlichen Inhalatoren” haben Sie eventuell schon mitbekommen. Als ob diese “paar” Inhalatoren beim Asthma bronchiale und der COPD relevant zum CO2-Ausstoß beitragen würden. Aber man kann ja immer mal auf die Klimabilanz verweisen, wenn man sie verbietet. Haben Sie schon einmal irgendwo gelesen, wie hoch die CO2-Belastung, ausgelöst durch Druckgasinhalatoren in der Medizin überhaupt ist? Das wäre doch mal eine interessante Meldung. Denn, dass sie zur CO2 Rechnung beitragen, steht ausser Frage. Aber wie hoch? Und vor allem wie viel in einem Land, dass weltweit sowieso nur 2% zur CO2 Bilanz “beiträgt”.

Eigentlich dachte ich, dass es dümmer nicht kommen könnte. Aber ich irrte. Habe ich doch ernsthaft in der aktuellen Ausgabe des  arznei-telegramm folgendes gelesen:


Quelle: arznei-telegramm

 

Damit Sie wissen, wovon hier geredet wird, davon:


Quelle: DIASHOP

 

Nun werden Sie, wenn Sie den Bericht aus dem arznei-telegramm überflogen haben, möglicherweise einwerfen, dass 8 Milliarden Teile aber doch schon viel sind. Stimmt. Und genau da liegt mal wieder die völlig inkorrekte und damit falsche Vermischung von irgendwelchen Tatsachen, die dem schnellen und eventuell nicht fachspezifischem Laien entgehen. Es wird von 8 Milliarden Teilen gesprochen, die dann anschliessend weiter aufgeschlüsselt werden. Bei den 8 Milliarden Teilen handelt es sich um die dargestellten Pens, Patronen, Lanzetten, Nadeln, Sensoren, Katheter, etc.. Die eigentlichen Pens, wie oben dargestellt, nehmen also nur einen Bruchteil davon ein. Nadeln und Lanzetten sind aus Metal. Sensoren sind winzig und beinhalten ein paar Gramm Plastik und Katheter sind vermutlich winzige Schläuche, die von einer Diabetespumpe aus in den Körper gehen. Haben Sie schonmal einen Patienten mit einer solchen Pumpe gesehen – und wieviele Diabetiker kennen Sie?
Damit ist das “Problem” der Pens, wie es in der Überschrift heißt, als wirklich nur für den Müll zu betrachten. Wir haben andere Probleme in der Medizin.
Zum Thema Plastik wenn wir es denn zum Problem machen möchten, fiel mir sofort folgendes Bild ein:

 

 

Wenn ich gelegentlich Famulanten in der Praxis habe, gehen wir natürlich auch gemeinsam zur Leichenschau. In der Regel sind die immer überrascht, was als Einmalartikel, natürlich alles aus Plastik, nach einer Reanimation vom Notarztteam vor Ort rumliegt.
Spaßes halber sage ich dann immer, es ist heute möglich, ein vollständiges Einmal-Krankenhaus aufzubauen und nach nur einer Behandlung wegzuwerfen. Mit den verwendeten Artikeln und Instrumenten würde es auf jeden Fall funktionieren.