Select Your Style

Choose your layout

Color scheme

Wie krank sind wir eigentlich?

Wollen Sie schon immer einmal wissen, wie krank Sie tatsächlich sind? Seit gestern ist dieses nachzulesen in dem 510 seinigen Gesundheitsbericht des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch Institut. Wenn Sie es genau wissen wollen, dann finden Sie den Bericht unter dem folgenden Link vollständig zum nachlesen: Gesundheitsbericht des Bundes

Wie krank wir tatsächlich sind, hängt entscheidend auch vom sozialen Status ab. Es hat sich gezeigt, dass die unteren sozialen Schichten deutlich häufiger an Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebserkrankungen, Diabetes mellitus und degenerative Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems leiden als Menschen in oberen sozialen Schichten. Darüberhinaus zeigte sich, dass Menschen unterer sozialer Schichten deutlich eher sterben als solche in höheren sozialen Schichten. Frau sterben hier um 8 Jahre und Männer sogar um ganze 11 Jahre eher. Im Durchschnitt liegt die Lebenserwartung in West- und Ostdeutschland inzwischen einheitlich bei 82,7 Jahren für Frauen und 77,7 Jahren für Männer.

Der soziale Status hat auch einen Einfluss auf psychische Erkrankungen. So zeigte sich, dass Menschen mit niedrigerem Einkommen deutlich häufiger an Depression leiden als Menschen mit höheren Einkommen. 16% Frau der Frauen mit niedrigeren Einkommen aber nur 5% der mit höheren Einkommen leiden an Depressionen. Bei Männern liegt das Verhältnis bei 11 zu knapp 4%.

 

Erfreulich ist, dass die Anzahl der Neuerkrankungen bei Herzinfarkt und Schlaganfall insgesamt rückläufig sind, was auf eine verbesserte Therapie und vor allem Prävention zurückzuführen ist. Krebserkrankungen stiegen zwar im Zeitraum von 2001 bis 2011, allerdings sind die Behandlungserfolge ebenfalls deutlich besser, so dass insgesamt die Sterberate an Krebserkrankungen rückläufig ist.

 

04.12.2015

Diese Website verwendet Cookies zur Analyse von Websitezugriffen/Marketingmaßnahmen. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.