Das Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse auf deren Homepage einzusehen sind. Sie trägt die Überschrift “Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise“.

In der Untersuchung finden sich folgende Zahlen wieder.

Seite 4/5: “Der Rückgang der Fallzahlen (14%) und insbesondere der Verweildauertage (15%) war besonders ausgeprägt in den über 900 Krankenhäusern mit weniger als 300 Betten, deren Betten nur noch zu 62,1% ausgelastet waren. Auch die intensivmedizinische Behandlung ging in diesen Krankenhäusern zurück; zugleich spielten sie bei der COVID-19-Versorgung mit 27% der stationären Fälle und 24% der intensivmedizinisch behandelten Fälle nur eine kleine Rolle.

Seite 5: “Insgesamt wurden laut Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) bis zum 31. Dezember 2020 rund 10,2 Mrd. Euro für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser in Form von Ausgleichszahlungen ausgezahlt.

Seite 6: “Bei den somatischen Krankenhäusern beträgt die durchschnittliche (Netto)Erlösänderung über alle Krankenhäuser hinweg +3,7%.

Seite 7: “Der Fallzahlrückgang war am ausgeprägtesten in Brandenburg (16%), während er in MecklenburgVorpommern am geringsten ausfiel (10%).” “Durch den Rückgang der Verweildauertage ging auch die Bettenauslastung deutlich zurück: im DRGBereich insgesamt von 75,1% im Jahr 2019 um 7,8%Punkte auf nur noch 67,3%.

Seite 8: “ Da die Anzahl der dem InEK gemeldeten Intensivbetten praktisch konstant blieb (2019: 26 581; 2020: 26 787), sank die Auslastung insgesamt leicht um 1%Punkt ab.

Seite 10 zeigt graphisch die mit Corona belegten Betten in den Krankenhäusern

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Analyse_Leistungen_Ausgleichszahlungen_2020_Corona-Krise.pdf

Seite 12: “Insgesamt wurden im Jahr 2020 172 248 Behandlungsfälle mit der Nebendiagnose U07.1 (Covid19, Virus nachgewiesen) behandelt. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Fälle, nicht Personen handelt, da verlegte Patienten entsprechend mehrfach zählen.” “Die mittlere Verweildauer der Behandlungsfälle mit COVID-19 lag bei 11,2 Tagen, so dass im Laufe des Jahres 2020 1,93 Mio. Verweildauertage erbracht wurden, was 1,9% aller Verweildauertage entspricht.”
“Gemessen an der vorhandenen Bettenkapazität ergibt sich eine durchschnittliche Belegungsquote von 1,3% durch COVID-19.”

Seite 13: “Die mittlere Verweildauer auf der Intensivstation lag bei Fällen mit Komplexbehandlung bei 11,0 Tagen und bei Fällen ohne Komplexbehandlung bei 4,3 Tagen (im Mittel ca. 9,1 Tage). Daraus ergeben sich rund 330 000 Verweildauertage oder 4,9% aller Verweildauertage auf Intensivstationen.”

Seite 20 zeigt die Todesfälle im Vergleich


Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Analyse_Leistungen_Ausgleichszahlungen_2020_Corona-Krise.pdf

Auf den sich anschliessenden Seiten wird noch genauer untersucht, wie sich die anderen Fälle im Jahr 2020 in den Krankenhäusern verändert haben.