… und dann ist es natürlich auch nicht verwunderlich, wenn so etwas dabei herauskommt.


Quelle: Argo Nerd Twitter

 

Eigentlich, finde ich, braucht man diesbezüglich überhaupt nichts mehr schreiben. Seit zwei Jahren machen sich die Quantitäsmedien die Welt schlicht und ergreifend wie sie ihnen gefällt. Objektive, faktenfundierte Berichtserstattung und die Wahrnehmung der vierten Macht als Kontrollinstanz der Regierung haben sie zu Gunsten von Finanzierungen eben durch die Regierung aufgegeben. Kann man ja machen, nur sollte man es dann auch publik machen.

Dass das ZDF am 27.04. bei einer Inzidenz von 887,6 über eine steigende Inzidenz berichtet, wohingegen die ARD 19 Minuten später bei derselben Inzidenz über eine fallende berichtet, liegt ganz sicher nicht daran, dass in diesen 19 Minuten die Inzidenz von ursprünglich <887,6 auf eine Inzidenz >887,6 gestiegen ist, um dann wieder genau auf 887,6 zu fallen. Viel mehr liegt es daran, dass wir seit zwei Jahren Maßnahmen, Zahlen, Masken, Lockdown, Abstandsregeln, etc. pp. haben, ohne dass auch nur im geringsten klar ist, welche Maßnahmen überhaupt nützlich waren.


Quelle: Apotheke ad hoc

 


Quelle: Bild

 

Ich finde es enorm verwunderlich, dass man in einer scheinbaren Pandemie, die das gesellschaftliche Leben und die Gesundheitsstrukturen droht an den Rande des Kollaps zu bringen, seit zwei Jahren Maßnahmen ergreift, ohne auch nur im geringsten diese evaluiert zu haben, ohne auch nur im geringsten zu wissen, ob sie überhaupt etwas bringen, außer einer reinen Schikane der Bevölkerung. Daher können die staatsfinanzierten Quantitäsmedien natürlich auch durchaus behaupten, dass bei einer Inzidenz von 887,6 diese innerhalb von 19 Minuten gestiegen bzw. gefallen ist. Jeder wie ihm beliebt.

Viel zu spät kommt die Erkenntnis, dass man die Maßnahmen evaluieren muß und selbst dann wird dieses noch monatelang hinausgezögert.


Quelle: Welt

 

Nicht mehr ganz richtig an diesem Bericht der Welt vom 25.04. ist, dass sich Christian Drosten an der Evaluierung der Maßnahmen beteiligen würde, wie gestern bekannt wurde.


Quelle: Welt

 

Dieser hat sich, oh Wunder, warum wohl aus der Evaluation der Maßnahmen verabschiedet? Ich bin auf die Erkenntnisse aus der Evaluation gespannt, nehme sie aber natürlich nicht vorweg. Nur ein kleiner Gedankenanstoß. Bei großen Operationen, wenn z.B. der Bauch eröffnet wird, Gelenksoperationen durchgeführt oder am offenen Herzen operiert wird, bekommen die Patienten vor der Operation immer noch eine Einmalgabe Antibiotika und das, obwohl doch alle im OP eine Maske tragen. Antibiotika wirken bewiesenermaßen nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren, die um ein zigfaches kleiner sind.